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11. Schleswig-Holstein-Fahrt

Schön war’s! Demnächst mehr an dieser Stelle… Wer nicht dabei war hat etwas verpasst!

Mercedes-Benz 300 S Cabriolet

Impressionen von Konstanze Stopsack:

Impressionen vom Start Gut Immenhof Bilder Daniel Manukjan

Impressionen von Unterwegs Bilder Daniel Manukjan

Impressionen von der Pause in Mölln Bilder Daniel Manukjan

Impressionen von Unterwegs (2) Bilder Daniel Manukjan

Impressionen von der Rast auf Schloss Tressow Bilder Daniel Manukjan

Impressionen von Ziel Gut Immenhof Bilder Daniel Manukjan

Impressionen mit der Drohne von Schloss Tressow Bilder Daniel Manukjan

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Das Leben und Wirken des Prinzen Heinrich

von Wilhelm – Heinrich von Haxthausen Wiesbaden 1962 aktualisiert von
Michael Bremer, Heikendorf 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021 u. 2022

Es ist schon eine hohe Ehrung, wenn heutzutage – im Zeitalter des Massenverkehrs – die philosophische Fakultät einer Universität einem Mann den Titel eines Doktors honoris causa verleiht, um damit außergewöhnliche Verdienste zu würdigen, die dieser sich dadurch erworben hat, dass er, weiterblickend als andere, künftige Verkehrsentwicklungen voraussah und hieraus rechtzeitig wirksame Folgerungen zog.

Selbst heute also, wo jeder weiß, wie wichtig die Verkehrsadern des Automobilismus, des Flugwesens, der Eisenbahn und der Schifffahrt sind, ist solche Ehrung dennoch etwas Besonderes.

Als um wie vieles bedeutungsvoller muss, man es demnach werten, dass jemand diese Auszeichnung bereits um die vorletzte Jahrhundertwende herum erhielt, weil er schon damals – nur wenige Jahre nachdem die ersten Automobile auf die Straßen gekommen waren, als sie sich überdies noch recht mühselig ihren Weg bahnten und an ein leichtes, perfektioniertes, automatisches Autofahren wie das heutige auch nicht im Entferntesten zu denken war – nicht nur erkannte:

„Das ist das neue Verkehrsmittel der Zukunft!“, und diese vorausschauende Erkenntnis nicht nur verkündete, sondern weil er auch aktiv tat, was er konnte, um diejenigen Kräfte zu mobilisieren, die geeignet erschienen und deren kommende Aufgabe es werden musste, dieses Verkehrsmittel zu vervollkommnen. Es war jener Mann, jene Persönlichkeit, dessen Gedenken diese Ausfahrt gewidmet ist:

Prinz Heinrich von Preußen

SHK Prinz Heinrich von Preussen, Protektor des Schleswig-Holsteinischen Automobil-Club

Am 14. August wäre der 1929 Verstorbene 160 Jahre alt geworden. Wer war dieser Prinz?

Am 14. August 1862 wurde er in Potsdam als zweiter Sohn des damaligen Kronprinzen Friedrich Wilhelm – des späteren Kaisers, der nach nur 90 Tagen Regierung an einer tückischen Krankheit starb – und der englisch gebürtigen Kronprinzessin Victoria von Preußen geboren.

Sein älterer Bruder, mit dem zusammen er auch erzogen wurde und mit dem ihn trotz mancher Verschiedenheit des Wesens doch bis zu seinem Tode ein aufrechtes, herzliches Verhältnis verband, war der spätere Kaiser Wilhelm II. Musste dieser sich in Erfüllung seiner politischen Aufgabe mit seinen Handlungen und seinem Wesen mitten in das Scheinwerferlicht politischer Kritik stellen und ebenso gerechte wie auch hart ungerechte Beurteilungen über sich ergehen lassen, so blieb dem Prinzen Heinrich dies erspart.

Wo politische Pflichten auf ihn zukamen, erfüllte er sie mit Treue, zurückhaltender persönlicher Geradheit, mit Takt und dem Adel seines Charakters, jenen Eigenschaften, die ihn in so hohem Grade auszeichneten. Politisch umstritten oder ein Opfer politischen Hasses wurde er nie – auch nicht nach dem Ende der Monarchie, von den reinen Tagen der Revolution vielleicht abgesehen.

Vor einem Jahrhundert bemerkte August Euler, der Inhaber des deutschen Flugzeug-Führerscheines Nr. l – von Euler ausgebildet, legte Prinz Heinrich übrigens im Alter von fast 50 Jahren noch das Piloten-Examen nach internationalem Reglement ab – unter anderem über ihn: „Nicht nur an der Wasserkante, sondern überall im ganzen Reich wurde schnell Prinz Heinrich eine der beliebtesten Persönlichkeiten. Sein schlichtes Wesen, das ihn sich nie bei irgendeiner Gelegenheit vordrängen ließ, sein Sinn für Gerechtigkeit, Geselligkeit und Humor, seine Gastfreiheit und durch seine nordische Art im Umgang mit dem einfachen Mann aus dem Volke wandten sich ihm bald die Herzen aller zu.

Vornehm, in der brillanten äußeren Erscheinung – man möchte sagen: das Urbild eines Gentleman von Geblüt und Wesen, wie es nachzuahmen unmöglich wäre – ist er noch heute manchem in Erinnerung, der diese Zeilen liest, der zu seinem Gedenken dieser Tage an seine letzte Ruhestätte nach Hemmelmark kommt, der ihn als königlichen Prinzen, als Großadmiral, Vollblutseemann, als begeisterten, aufgabenerfüllten Automobilisten, als Dienstherrn in Haus und Hof, als Kameraden und als Menschen in seiner Familie erlebte.

Doch Prinz Heinrich war nicht nur eine fürstlich-männliche Erscheinung von schlichter Eleganz, er war auch ein Mann der Praxis. Beispielsweise verstand er eine Lokomotive allein, ohne Assistenz eines Lokomotivführers, zu führen. Auch konstruierte er einen besonders interessanten Schraubenantrieb für sein Motorboot. Er schuftete selbst mit beim Bau einer Mole an dem ihm gehörenden Strandabschnitt der Eckernförder Bucht. Und er installierte – ein überaus pünktlicher Mensch, dem korrekteste Pünktlichkeit übrigens auch als eine hervorstechende Pflicht gegenüber seinen Angehörigen, seinen Gästen und seinen Untergebenen galt – an seinem Hemmelmarker Gutshaus eine zu diesem Zweck von ihm weiterentwickelte Sirene, mit der alle außer Hause befindlichen Angehörigen und Gäste seines Haushaltes rechtzeitig an herannahende Mahlzeit-Termine erinnert werden konnten.

Seine erste Autoreise machte er mit einem Dampfauto von Kiel nach Darmstadt zu seinem Schwager, dem Großherzog von Hessen, mit dessen Schwester, der erst 1953 verstorbenen Prinzessin Irene von Hessen und bei Rhein, er vermählt war. Unterwegs – in späteren Zeiten trugen übrigens er und seine beiden Fahrer Hans Hartz und Otto Eicke stets völlig gleiche Fahrmäntel – am Wagen entstehende Defekte beseitigte er selbst. So wurde auch einmal in England ein Bild viel besprochen, das den deutschen Prinzen, Bruder des Kaisers und Großadmiral, in Hemdsärmeln auf der Landstraße sein Auto reparierend zeigte. Er sammelte auf diese Weise viele für die Zukunft richtungsweisende Erfahrungen. Da er auch die Presse hierüber und über sich ergebende Entwicklungen informierte, erfuhr öfter durch ihn die Öffentlichkeit von neuen technischen Errungenschaften.

Der Förderung technischer Weiterentwicklung galten auch die in der Automobilgeschichte berühmt gewordenen „Prinz-Heinrich-Fahrten“ von 1908, 1909 und 1910. Sie waren keine Geschwindigkeitsrennen, sondern sportlich durchgeführte Dauerfahrten, in denen das Auto seine Funktionsfähigkeit beweisen und Hinweise liefern sollte, in welcher Richtung sich weitere Entwicklungsarbeit empfahl. Prinz Heinrich betrachtete bereits Anfang des Jahrhunderts das Automobilwesen im Vordergrund nicht als Sport, sondern in erster Linie als Verkehrsmittel, das nur noch der Vervollkommnung bedürfe, so in Dokumenten der damaligen Zeit mit genau diesen Worten nachzulesen. Wie viele Menschen, wie viele Politiker, Verwaltungsbeamte und Publizisten haben dies ihrerseits jedoch in der Tat erst zehn Jahre nach dem 2. Weltkrieg, während der fünfziger Jahre, also 5 bis 6 Jahrzehnte nach dem Prinzen Heinrich, 25 bis 30 Jahre nach seinem Tode, begriffen!

Der Prinz war aber nicht nur die erste Persönlichkeit internationaler Prominenz, die mit ihrem Namen, mit öffentlichen Äußerungen, mit technischen Anregungen und durch die Veranstaltung von Wettbewerben den Automobilismus förderte, sondern er erfand auch Dinge, die inzwischen jedem Automobilisten selbstverständlich sind.

Doch wer weiß heute noch, dass es niemand anderes als Prinz Heinrich von Preußen, der Bruder des letzten deutschen Kaisers, war, der viele Jahre lang das erste und damals einzige Patent auf einen Automobilscheibenwischer besaß! Wer weiß heute noch, dass eben dieser Prinz Heinrich einer der drei Väter des Benzols** war! Und zwar dies, wie einer der beiden anderen „Väter“ dem Schreiber dieser Zeilen einmal mit Nachdruck bestätigte, faktisch und keinesfalls etwa nur dem Namen nach deswegen, weil er prominenter Prinz war und erste Benzol-Erprobungen durchführte. Es war also nicht eine nur formelle, sondern vielmehr eine wohlbegründete Ehrung, als ihn in Anerkennung seiner hohen wissenschaftlich-technischen Verdienste die Technische Hochschule Berlin-Charlottenburg mit der Würde eines Dr. Ing. ehrenhalber auszeichnete.

Und ebenso wenig ist es ein Zufall, dass es bis zum heutigen Tage außer ihm keinen Menschen gibt, der zugleich Ehrenmitglied des Automobilclubs von Deutschland, des Allgemeinen Schnauferl-Clubs und des Allgemeinen Automobil-Clubs war.

In der Kapelle des schleswig-holsteinischen Gutes Hemmelmark ruht zusammen mit seiner Gemahlin und einem als Kind tödlich verunglückten Sohn ein Mensch, der, wenn das Wort Adel von Edel kommt, seinen hohen fürstlichen Rang in vollendeter Weise rechtfertigte, zudem eine außerordentliche Persönlichkeit des Automobilwesens, dessen Name in der Geschichte des Automobilismus nur infolge politischer Umwälzungen nicht ganz so lebendig geblieben ist, wie dies ihrer Bedeutung nach hätte der Fall sein müssen:

Prinz Heinrich von Preußen

**Als flüssigen Treibstoff propagierte Walter Ostwald (1886-1958) zusammen mit Prinz Heinrich von Preußen (1862-1929) und Karl Dieterich (1869–1920) das Benzol unter dem Markennamen ARAL.

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Impressionen und Bericht Cabriolet & Oldtimer Ausfahrt 2022

Sehen Sie nachfolgend Impressionen der Cabriolet & Oldtimer Ausfahrt vom 31.07.2022 und lesen Sie den Bericht von Marko W. Merkert.


Die Sonne scheint, dass Wetter hätte nicht besser sein können sein und endlich war sie da, meine erste Ausfahrt als Mitglied im S.H.A.C.

von Marko W. Merkert

Am sonnigen Sonntagmorgen ging es los, noch kurz das Auto auffrischen, Sonnencreme ins Gesicht und das Dach geöffnet und los ging es nach Kitzeberg zum Treffpunkt zur Ausfahrt. Viele schicke Automobile (fast) von A-Z waren dabei, nach einer herzlichen Begrüßung gab es die ersten Instruktionen von Sabine Romann und Michael Bremer und dann starteten alle durch die schöne Probstei Richtung Wulfshagenerhütten zum dortigen privaten Jaguar Museum von Regina und Joschi Sell. Das Wetter war, so wie die Stimmung, ausgezeichnet!

Natürlich waren wir sehr gespannt, es war für uns die zweite Ausfahrt und wir müssen uns noch daran gewöhnen, dass an alles gedacht wird und man sich auf die wundervolle Strecke und die Mitfahrenden konzentrieren kann. Glücklicherweise war ein Fotograf dabei und hat die schönen Momente und abwechslungsreichen Autos in Bildern festgehalten.

Wie schön doch unser Land Schleswig-Holstein ist: Stein, Lutterbek, Lilienthal, Preetz, Flintbek Richtung Kanalfähre in Landwehr. Die Route war traumhaft (inkl. der kleinen Fährfahrt über den Kiel Kanal), nicht direkt über die große Landstraße sondern die Geniesserroute, abseits der großen Trassen. Wann fährt man schon einmal rechts und links der grossen Strassen und genießt den Moment abseits des Alltags. In Wulfshagenerhütten wartete schon das imposante Jaguar-Museum mit einer Stärkung vom Grill auf uns. Und zum Schluss war sogar für eine süße Stärkung gesorgt, es gab leckeren Kuchen und Kaffee und neben regionalen Gaumenschmaus vom Grill gab es auch etwas Einmaliges fürs Auge: Jaguare verschiedener Baujahre und Typen von der Gründerzeit, einem Swallow Automobil, dem ersten von Sir Henry Lyons designten Fahrzeug bis zu aktuelleren Modellen der britischen Edelmarke…

Wenn der Moment den Alltag vergessen lässt und man sich erinnert, wie stolz man sich mit dem Emblem am Kühlergrill fühlt, weiss man, dass man alles richtig gemacht als man den Mitgliedantrag ausgefüllt hat.

Fotograph Daniel Manukjan, Kiel

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Vorstellung Smart #1

Am 01.06.2022 wurde den S.H.A.C.-Mitgliedern der neue voll-elektrische Smart #1 auf Gut Wulfshagen vorgestellt. Rund 300 Gäste davon rund 40 S.H.A.C.-Mitglieder mit Begleitung, waren bei der Vorstellung zugegen und konnten den neuen Smart #1 in Augenschein nehmen.

Smart #1 Vorstellung Gut Wulfshagen 01.06.2022

Die Firma Süverkrüp wird eine von 100 Verkaufsstellen in Deutschland für den neuen voll-elektrischen Smart #1 sein.Der S.H.A.C. ist offen für alle Formen neuer Mobilität. Wichtig ist dem S.H.A.C. die systemoffene Modernisierung der individuellen Mobilität, dh. heisst für den S.H.A.C. Chancengleichheit für e-, Wasserstoff-, oder eFuel-Automobile!

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Formel 1 in Imola

FERRARI F1 GP SAUDI DOMENICA 27/03/2022 credit @Scuderia Ferrari Press Office

Die Formel 1 kommt nach Imola mit einem Ferrari-Fahrer als führendem der Fahrer-Weltmeisterschaft! Die italienische Formel1-Welt ist nach langer Zeit, aber pünktlich zum 75 Jubiläum der Firma in bester Ordnung. Die Scuderia Ferrari hat offensichtlich z.Z. das beste Paket. Schauen Sie sich das Spektakel im TV an:

Der Zeitplan des GP der Emilia Romagna sieht so aus:

Freitag, 22. April:
13.30 Uhr: Freies Training
17 Uhr: Qualifying

Samstag, 23. April:
12.30 Uhr: Freies Training
16.30 Uhr: SprintSonntag,

24. April:
15 Uhr: Rennen

Wirklich wichtig ist das Qualifying nicht da das Ergebnis des Sprints die Startaufstellung am Sonntag festlegt. Live TV bei SKY und RTL.

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Aktualisiert: Geplante Termine im Januar u. Februar abgesagt!

Alle im Januar u. Februar 2022 geplanten Termine sind abgesagt! Betroffen sind der Kinoabend, das KK-Schiessen und das Bowlen.

Die SHAC.-Mitgliederversammlung 2022 ist nun für den 30. März im Hotel Birke, Kiel geplant. Mit der Verschiebung auf das Ende des Monats, wird die Durchführung vermutlich noch wahrscheinlicher und sicherer möglich werden.

Die formale Einladung mit Tagesordnung geht Ihnen im Februar per Post zu.

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…und er hatte doch Flügel!

13. Dezember 2021 Königsklasse des Motorsports Max Verstappen wird Formel-1-Weltmeister mit Honda Frankfurt am Main / Abu Dhabi – In einem sensationellen Finale einer bemerkenswerten Saison krönt sich Max Verstappen zum Fahrerweltmeister 2021 der Formel 1: Der niederländische Pilot von Red Bull Racing Honda sicherte sich am Sonntag (12. Dezember) seinen ersten Titel mit einem Überholmanöver in der letzten Runde des letzten Saisonrennens beim Großen Preis von Abu Dhabi.  

Max Verstappen triumphiert in Abu Dhabi!

Neuer Formel-1-Weltmeister: Max Verstappen Von der Pole-Position aus gestartet, fiel Max Verstappen nach einer umstrittenen Entscheidung im ersten Stint auf den zweiten Platz hinter Lewis Hamilton zurück. Red Bull reagierte daraufhin mit einer aggressiven Strategie und wechselte bereits in Runde 13 auf die harten Reifen. Hamilton antwortete sofort, wodurch Verstappens Red Bull Teamkollege Sergio Perez die Führung auf weichen Reifen übernahm, da er noch keinen Boxenstopp absolviert hatte.

Der Mexikaner hielt Hamilton mit brillanten Fahrmanövern in Schach. Verstappen konnte dadurch die Lücke schließen und zu Hamilton aufschließen. Nachdem er überholt worden war, wechselte Perez in Runde 22 auf harte Reifen. Yuki Tsunoda von der Scuderia AlphaTauri Honda ging eine Runde später ebenfalls auf harte Reifen. Pierre Gasly war auf der harten Reifenmischung gestartet und fuhr lange Zeit in den Top Sechs, als sich das Rennen für eine Weile beruhigte. In Runde 35 kam es zu einer virtuellen Safety-Car-Phase, weil Antonio Giovinazzi auf der Strecke stand. Verstappen, Perez und Gasly nutzten den Moment für einen Boxenstopp mit weniger Zeitverlusten: Während die Red Bull Piloten nochmals harte Reifen montierten, wechselte Gasly auf Medium-Pneus – und erfüllte damit die Vorgabe, mindestens zwei unterschiedliche Reifenmischungen zu fahren.

Als das Rennen wieder aufgenommen wurde, verkürzte Verstappen seinen Rückstand von zunächst 20 Sekunden auf Hamilton schnell und sukzessive. Der Unfall von Nicholas Latifi sechs Runden vor Schluss führte zu einem Einsatz des Safety Cars. Während Hamilton keinen Boxenstopp einlegen konnte, wechselten Verstappen und Perez sowie Tsunoda und Gasly auf weiche Reifen für einen späten Neustart. Nach Diskussionen über die Art und Weise, wie dieser gehandhabt werden sollte, wurde das Rennen eine Runde vor Schluss neu gestartet. Verstappen blieben dadurch nur noch 16 Kurven, um den Titel zu holen. Er überholte Hamilton mit einem cleveren Manöver in Kurve 5 und konnte die Führung in der folgenden Schikane und später in Kurve 9 verteidigen. Damit errang der Niederländer in der letzten Runde des letzten Rennens den Sieg.  Obwohl Perez seinen Rennwagen kurz vor Schluss abstellen musste, hat er maßgeblich zum Erfolg beigetragen.

Auch die Scuderia AlphaTauri hatte Grund zum Feiern: Tsunoda holte als Vierter das beste Ergebnis in seiner Rookie-Saison, Gasly machte als Fünfter eine doppelte Top-5-Platzierung perfekt – ein hervorragendes Ergebnis zum Saisonabschluss, auch wenn es für den fünften Platz in der Konstrukteurswertung nicht mehr gereicht hat.  Im Mittelpunkt stand aber ohnehin der neue Weltmeister: Max Verstappen feierte seine erste Fahrer-WM – und bescherte Honda den perfekten Abschied aus der Formel 1. Es ist der sechste Fahrertitel für Honda, zuletzt gelang dieses Kunststück dem legendären Ayrton Senna im Jahr 1991. „Im letzten Rennen der Saison 2021 haben Max Verstappen und Red Bull Racing Honda den Fahrertitel gewonnen. Honda hat sein Formel-1-Projekt 2015 mit dem Ziel begonnen, die Meisterschaft zu gewinnen. Wir haben uns sehr engagiert, um uns jeden Tag zu verbessern“, erklärt Toyoharu Tanabe, Technischer Direktor von Honda Racing F1. „Und jetzt haben wir unser Ziel erreicht – in der letzten Runde des letzten Saisonrennens und im letzten Honda Rennen in dieser Serie. All die Anstrengungen und der Kampfgeist haben sich ausgezahlt.

Mir fehlen wirklich die Worte, um auszudrücken, was das bedeutet.“  „Es ist ein unglaubliches Gefühl, Weltmeister zu sein. Ich hätte mir kein verrückteres letztes Rennen in diesem Jahr wünschen können“, freut sich Rennsieger und Weltmeister Max Verstappen von Red Bull Racing Honda. „Es war ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt. Ich hatte bis zur letzten Runde keine wirkliche Chance auf den Sieg, doch dann kam alles zusammen – wir mussten es einfach versuchen. Ich habe mir immer wieder gesagt, dass ich alles geben werde, und das habe ich, das haben wir auch getan. Natürlich hatten wir beim Safety-Car-Restart in der letzten Runde die frischeren Reifen, aber trotzdem muss das erstmal gelingen – zum Glück hat es geklappt. Ich möchte mich ganz herzlich bei Checo [Sergio Perez] bedanken, denn dank seiner Leistung heute habe ich die Meisterschaft gewonnen – er ist mit Herzblut für dieses Team gefahren. Der heutige Tag zeigt, was großartige Teamarbeit bedeutet.“

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Max Verstappen ist Formel-1-Weltmeister!

In einem spektakulären Formel-1-Rennen konnte Max Verstappen in der letzten Runde des letzten Rennens von Abu Dhabi das Rennen und die Formel-1-Weltmeisterschaft 2021 für sich entscheiden.

Der neue Formel-1-Weltmeister Max Verstappen!

Max Verstappen ist der erste niederländische Formel-1-Weltmeister!

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100 Jahre AVUS

24. September 1921 – 24. September 2021
von Michael Bremer

Es begann in der Kaiserzeit: Nach den ersten Automobilrennen in Deutschland über das damals noch für Pferdefuhrwerke gebaute öffentliche Strassennetz, kam der Wunsch nach speziellen Strassen / Strecken nur für Automobile auf. Auch die Reifenpannen und die schweren Unfälle trugen dazu bei, über alternative Strecken- und Strassenbaukonzepte nachzudenken. 1909 formierte sich die „Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße GmbH“, aus deren Anfangsbuchstaben sich der Name „AVUS“ ableitet. Durch den Grunewald sollte eine schnurgerade Straße mit Endkurven gezogen werden, um der Automobilindustrie ein Testterrain zu schaffen. Der erste Weltkrieg verzögerte den Bau. 1921 wurde die Strecke mit Hilfe des Industriellen Hugo Stinnes fertiggestellt und bei einem Volksfest übergeben.

Die einmalige Nutzungsgebühr betrug 10 Mark, die vierteljahres Karte kostete 1.000 Mark (das würde heutigen 4 Euro bzw. 400 Euro entsprechen).

Für die feierlaunigen Berliner blieb die AVUS ein Magnet, denn von Beginn an wurden hier Rennen ausgetragen. Fahrer wie Fritz von Opel, Manfred von Brauchitsch und Rudolf Caracciola feierten grosse Triumphe und Rekorde. Die Hersteller Alfa Romeo, Auto-Union, Bugatti, Opel und Mercedes-Benz demonstrierten ihre Leistungsfähigkeit, und die AVUS wurde – auch durch die zahlreichen schweren Unfälle- zum Mythos. Das schätzten auch die Nationalsozialisten. Weniger goutierten sie die Siege ausländischer Fahrer. Doch der Rekord von vierhundert Stundenkilometern, den Hermann Lang 1937 mit dem berühmten Mercedes Silberpfeil aufstellte, wetzte die nationale Scharte aus.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verkam die AVUS kurzzeitig. Pferdefuhrwerke rumpelten darüber, amerikanische Soldaten nutzten die Südkurve als Schießplatz. Wo es früher nach Benzin gerochen hatte, roch es nach Pferdeäpfeln und Munition. Das Wirtschaftswunder brachte die Autorennen zurück. Bis zu 350.000 Zuschauer strömten aus dem grauen Alltag hierher. Die AVUS stand auch für die deutsch-deutsche Einheit: Bis zum Mauerbau kamen zahlreiche Autobegeisterte aus der DDR, die mit ihren Ostmark dennoch Zuschauerkarten lösen konnten.

Auch im Alltag war die AVUS Rennstrecke – für die Westberliner, die in ihrem Inseldasein ihren Wagen richtig ausfahren wollten. Und sie war Symbol für die Freiheit: Hinaus ging es über den Grenzübergang Dreilinden und die Transitstrecke Richtung Westdeutschland, und, zurückgekehrt nach Westberlin, wurde man nach der „Zuckelfahrt“ über DDR-Pisten von tempotauglichem Asphalt begrüßt.

Kein Wunder also, dass sich der Protest gegen eine Geschwindigkeits-begrenzung recht breit formierte. Man sprach großmundig von „sozialistischer Gleichmacherei“ und einem „Folterwerkzeug aus der Horrorkiste“. Aber die Zeichen der Zeit standen auf Ökologie. Das Tempolimit auf der AVUS kam und blieb.

Fünf Monate später fiel die Berliner Mauer und man konnte Freiheit anders „erfahren“, jedenfalls von ostdeutscher Seite. Die Straßen Westberlins waren plötzlich wieder verstopft – von stinkenden Trabbis. Sie knatterten weniger auf der AVUS als über den Ku’damm. An Raserei war weniger denn je zu denken.

Der letzte wirkliche Höhepunkt waren sicherlich die DTM-Rennen zwischen Audi, BMW und Mercedes Anfang der 90er. Die politische Meinung in Berlin änderte sich zu der Zeit weiter dramatisch gegen Rennveranstaltungen in der Stadt, das führte am Ende zur Einstellung des Rennbetriebes 1998.

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Rotary-Orden für S.H.A.C.-Präsidentin Sabine Romann

25. Juni 2021 D. Thomanek, M. Bremer.

Anlässlich des rotarischen Ämterwechsels am 24. Juni 2021 wurde die S.H.A.C.-Präsidentin Sabine Romann vom Rotary Club Düsternbrook mit dem „Paul Harris Fellow“-Orden für ihr großes Engagement für den Weihnachtsmarkt rund um die Pauluskirche geehrt.

Der scheidende RC Düsternbrook Präsident Graumann lobte, dass sie „als Soroptimistin selbstlos und aufopferungsbereit alle Serviceclubs Kiels in der Weihnachtsmarkt-gruppe an einen Tisch bringt und dies unaufgeregt und außerordentlich effizient“. Sabine Romann kümmert sich nicht nur viele Monate, wenn noch niemand an Weihnachten denkt, um ein gemeinsames soziales Projekt, professionell plant sie bis ins Detail die Standvergabe, den Aufbau, was verkauft wird, etc. Und wenn mal der Strom ausfällt oder es unerwartet schneit: Sabine hilft und weiß Rat. „Sabine Romann ist ein Vorbild für das Ehrenamt.“

Sabine Romann nahm freudig die Auszeichnung an und freute sich, „dass gerade einer der Männerclubs, denen man das gar nicht zutraut, einen Blick auf die viele Arbeit hat und dafür Anerkennung zollt, das freut mich sehr und erfüllt mich mit Stolz.“

Am 8. Juli 2021 wird ihr der Orden im ersten Präsenzmeeting des RC Düsternbrook persönlich angesteckt und die Ehrenurkunde übergeben.

Rotary International hat für besondere Verdienste von Rotariern und Nichtrotariern die Auszeichnung “Paul Harris Fellow” geschaffen. Neben Mutter Theresa gehören zu den prominenten Empfängern der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter, der ehemalige russische Präsident Boris Jelzin, der Astronaut James Lovell, Neil Armstrong, König Baudouin, Prinz Bernhard der Niederlande, der Arktisforscher Richard Byrd, Winston Churchill, Max Cointreau, der Frz. Premier Michel Debré, Walt Disney, UNO-Generalsekretär Javier Perez de Cuellar und – nicht zuletzt – der „Vater“ des Polio-Impfstoffs, Jonas Salk.

2002 hatte Elke Brendel, Ehefrau eines Rotariers  den Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen. Sie erhielt als erste Frau vom RC Düsternbrook 2006 für ihre einmalige Idee ebenfalls den Paul Harris Fellow. Seit 2012 ist die Event-Managerin Sabine Romann dafür verantwortlich. Der nichtkommerzielle Weihnachtsmarkt rund um die Pauluskirche ist eine in Deutschland einzigartige Aktion, an dem sich sämtliche Serviceclubs Kiels und mehrere Vereine beteiligen. Gemeinsam wurden für soziale Projekte mehr als 270.000 Euro (2002-2020) gespendet werden.

Wir sind sehr stolz, Sabine Romann als Präsidentin des S.H.A.C. zu haben. Sie ist wirklich ein herausragendes Beispiel, wie man sich ehrenamtlich engagieren kann.

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Rechenfehler bei E-Autos – AvD fordert Konsequenzen

  • Experten: CO2-Emissionen von E-Autos falsch berechnet
  • E-Autos doppelt so klimaschädlich wie von Politik angenommen
  • Gesetzgeber will keine ungünstigen Berechnungen

AvD/FFM/23.06.2021. In einem Brief an die EU-Kommission weisen 171 Wissenschaftler, Ingenieure und Antriebs-Experten auf die Ansetzung falsch berechneter Werte für die Emissionen von Elektroautos hin. Sie haben in den bislang verwendeten Modellrechnungen erhebliche methodische Fehler entdeckt. Bei einer korrekten Anwendung der Gesetze der Integrations- und Differentialrechnung wären die Ergebnisse für die E-Mobilität doppelt so schlecht ausgefallen wie bislang von der EU für die definierte Strategie und Regulierung angesetzt. Damit unterscheidet sich die Kernaussage dieser „Peer Review“ grundlegend von den Studien der mitunter interessengeleiteten Verbände und Organisationen.

Vor diesem Hintergrund fordert der Automobilclub von Deutschland (AvD) eine grundlegende Neubewertung der Elektromobilität und eine grundlegende Überarbeitung der Pläne zur Mobilitätswende.

Konkret fordert Deutschlands traditionsreichster Automobilclub:

  • Das Ende der Priorisierung der Elektromobilität.
  • Strikte Technologieoffenheit: Die Politik darf nicht länger ideologiegetrieben, konventionelle und alternative Antriebe gegeneinander ausspielen, wenn sie es mit dem Klimaschutz ernst meint.
  • Ein sofortiges Ende der Verhinderungsstrategien für synthetische Kraftstoffe durch das Bundesumweltministerium.
  • Die Abkehr vom Ansatz unrealistischer Einsparungspotenziale zugunsten einer bestimmten Technologie.
  • Die konsequente Ausrichtung von Planungen und Konzepten an den tatsächlichen Emissionen.
  • Das Ende der steuerfinanzierten Kaufprämien für Elektroautos.
  • Lokale und regionale Pläne eines totalen Fahrverbots für nicht-elektrische Autos müssen fallengelassen werden.

Der AvD sieht die Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) in der Pflicht, umgehend tätig zu werden und sich dafür einzusetzen, dass die EU ihre bis dato einseitige Politik zugunsten der Elektromobilität überprüft und ändert. Wenn es Deutschland und die EU mit dem Klimaschutz ernst meinen, ist es höchste Zeit, den Begriff „Technologieoffenheit“ nicht nur aus Gründen der Political Correctness hin und wieder zu nutzen, sondern ernsthaft umzusetzen und in allen Plänen für künftige Mobilität nachhaltig zu verankern. Nur die flächendeckende Einführung synthetischer und biologischer Kraftstoffe wird zeitnah eine tatsächliche CO2-Reduktion ermöglichen. Denn die sind mit allen der derzeit weltweit 1,4 Milliarden im Einsatz befindlichen Fahrzeuge nutzbar. Die Verdammung des Verbrennungsmotors und alleinige Förderung rein elektrischer Fahrzeuge bremst den Wandel erheblich ab, da das Einsparpotenzial ausschließlich auf Neuwagen begrenzt wird.

AvD Generalsekretär Lutz Linden: „Es wäre ein Skandal, wenn der Gesetzgeber verfügt, dass `ungünstige´ Berechnungen nicht durchgeführt und als Grundlage für Entscheidungen nicht berücksichtigt werden. Damit schössen wir uns ein ideologisches Eigentor, das weite Teile der arbeitenden Bevölkerung unseres Landes auszubaden hätten und das auch den Wohlstand unserer Gesellschaft belastet. Diese Halsstarrigkeit wäre auch für den Klimaschutz dauerhaft schädlich. Aus diesem Grund gehören auch die überzogenen Kaufprämien für neue E-Autos sofort abgeschafft.“

Derzeit bezuschusst der deutsche Staat den Kauf eines Neufahrzeugs mit elektrischen Antrieb (rein batterieelektrisch, elektrisch mit Brennstoffzelle bzw. als Plug-in-Hybrid mit Diesel- oder Benzinmotor) in erheblichem Umfang. Hinzu kommt die Halbierung der sogenannten „Dienstwagensteuer“. In Modellrechnungen hat der AvD ermittelt, dass die so erzielbaren Kostenvorteile sich über die Auto-Lebensdauer auf bis zu 35.000 Euro summieren können. Vor diesem Hintergrund wundern die Zuwächse bei den Neuzulassungen für Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb wenig, zumal dieser sehr stark von gewerblichen Nachfragern getrieben ist. Allerdings ist das für die Erreichung der selbst gesetzten deutschen Klimaziele keine gute Nachricht. Und den Weg zur Klimaneutralität befährt Deutschland weiter in Gegenrichtung.

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Fahrbericht Porsche Boxster 718 GTS 4.0

Dieser Tage feiert sich der „Retter der Porsche AG“ mit einem Sondermodel zu seinem 25. Geburtstag. 

Grund genug dem aktuellen Modell nach vielen Jahren mal wieder eine Chance zu geben, sich als Sportwagen zu empfehlen. Über Farben, Optionen, Felgen und die Innenausstattung lässt sich trefflich anderer Meinung sein, aber der freisaugende 4.0-Liter-Sechs-Zylinder-Boxermotor mit 400 PS und 420 Nm kombiniert mit dem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ist des Pudelskern. 

Unser Testwagen hatte genau diese Konfiguration an Bord, plus eine Menge an Optionen, die ein Sportwagen nicht wirklich braucht, aber jeder wie er mag.

Die Geräuschkulisse erinnert schon beim Start etwas an einen GT3, die Kupplung ist hervorragend dosier bar und setzt den Boxster elegant und ohne ruckeln auch langsam in fahrt. 

Auch die folgenden Schaltwechsel sind bereits bei kaltem Triebwerk mühlelos und auf den Punkt.

Nach dem Anwärmen im Stau dienen die ersten freien Kilometer auf der Landstraße dazu, die Wirkungsweise der kleinen Helferlein auszuprobieren. Der kleine Drehknopf am Lenkrad ist quasi die Vorwahltaste für genussvolles breites Grinsen des Piloten… 

Man könnte den Porsche Boxster 718 GTS 4.0 auch jeden Tag schön ins Büro fahren, aber dieser Boxster verdient das Prädikat „Sportwagen“ und sollte auf der Landstraße ausreichend Auslauf erhalten. Die messerscharfe Lenkung erlaubt die exakte Positionierung des Boxster’s auf der Straße, vor der Kurve, in der Kurve und beim herausbeschleunigen aus der Kurve… mehr braucht es nicht und wenn man möchte auch noch offen… und im Sport-Plus-Modus gibt der Boxster sogar passend zum Gangwechsel Zwischengas…

In seinem Preissegment und in seiner Machart gibt es keine wirkliche Alternative! In etwa vergleichbare Performance u. Fahrdynamik kostet bei Porsche gleich das doppelte, aber die Mischung aus Mittelmotor, Schaltgetriebe und dem freisaugendem 4.0-Liter-Boxer ist wunderbar, ein wahrer Sportwagen!

Fazit sofort kaufen, je einfacher je besser, Spaß haben und gut pflegen…

Musthave: 4.0-Liter-Boxer, die Sportsitze mit Memory u. Sitzheizung, das Schaltgetriebe, das PASM-Sportfahrwerk, normale Michelin- oder Pirelli-Reifen und vielleicht noch die Mobiltelefon-Ladeschale… mehr braucht man nicht wirklich…  den ganzen Online-Firlefanz braucht man beim sportlichen Fahren eh nicht… 

Porsche Boxster 718 GTS 4.0 (Foto Hersteller)
Porsche Boxster 718 GTS 4.0 (Foto Hersteller)
Porsche Boxster 718 GTS 4.0 (Foto Hersteller)
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109. Geburtstag des S.H.A.C.

Am 24. Februar 1912 fanden sich automobil- und technikbegeisterte Herren der Kieler Gesellschaft und der umliegenden Gutsbezirke im Hotel Germania in Kiel zusammen, um den Schleswig-Holsteinischen Automobil-Club zu gründen. Bereits im März d.J. wurde auf der ersten Mitgliederversammlung Freiherr von Weber-Rosenkrantz zum ersten Präsidenten des S.H.A.C. gewählt. Weitere Mitglieder des ersten Präsidiums waren: Konteradmiral von Lans, Direktor Claassen, Bankier Ahlmann und Dr. Jess. Das Protektorat übernahm Seine Königliche Hoheit Prinz Heinrich von Preußen. Damals gab es in Schleswig-Holstein 896 Automobile, heute gibt es rund 1,70 Millionen Automobile in Schleswig-Holstein. Das sind rund 1888 mal so viele wie in 1912.
Heute hat der S.H.A.C. fast 230 Mitglieder aus allen gesellschaftlichen Bereichen und in unterschiedlichen Altersklassen, einige wenige fahren mit der aktuellen Clubplakette an Ihrem Automobil durch Schleswig-Holstein, Deutschland und Europa. Der Nachwuchs wird u.a. mit der S.H.A.C.-Seifenkiste an den sportlich fairen Wettkampf mit Fahrzeugen aller Art herangeführt.

Herzlichen Glückwunsch zum 109. Geburtstag!

Das alte S.H.A.C.-Signet als Emailplakette montiert auf einem Lüftungsgitter.
Die bislang in ihren Läufen unbesiegte S.H.A.C.-Seifenkiste mit dem aktuellen S.H.A.C.-Signet als Aufkleber!

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Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2021: Verlegung auf Oktober 2021

19.02.2021 Pressemeldung, BMW Tradition

Die Veranstalter des Concorso d’Eleganza Villa d’Este, das Grand Hotel Villa D´Este und die BMW Group Classic, haben gemeinsam entschieden, die zunächst für Ende Mai 2021 geplante Veranstaltung auf den 1. bis 3. Oktober 2021 zu verschieben.

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Die Rallye Dakar 2021 ist in Saudi-Arabien gestartet…

Die erste Etappe der Rallye Dakar ist heute im Nordwesten Saudi-Arabiens gestartet worden. Der Schleswig-Holsteiner Dirk von Zitzewitz und sein saudischer Pilot Y. AL RAJHI liegen z.Z. mit ihrem Toyota Pickup (#303) auf dem 10. Platz der ersten Etappe.

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Umweltsünder E-Auto? (eine ARTE Dokumentation)

Diese interessante ARTE Dokumentation zum Thema E-Automobil, sollte man gesehen haben: Klicken Sie einfach auf den nachfolgenden Link.

https://www.arte.tv/de/videos/084757-000-A/umweltsuender-e-auto/

Solarpanels, Windkraftanlagen und E-Autos – Umwelttechnologien sollen helfen, die Energiewende zu beschleunigen. Doch in GreenTech stecken Metalle wie Kupfer und seltenere mineralische Rohstoffe. Förderländer in Lateinamerika und Asien zahlen für die grüne Wende einen hohen Preis – denn der Abbau von Lithium hat dramatische Folgen für Mensch und Umwelt. Investigative Reportage.Angesichts der Erderwärmung ist das Gelingen der Energiewende oberstes Gebot. Um eine Abkehr vom Kohlenstoff im Energiesektor zu erreichen, steigen viele Länder auf umweltfreundliche Technologien um; Solarpanels, Windkraftanlagen und natürlich Elektroautos stehen für saubere Mobilität und Umweltbewusstsein. Doch für die Herstellung von Elektroautos werden große Mengen an Metallen und selteneren mineralischen Rohstoffen wie Graphit, Kobalt oder Lithium benötigt. Auch in Windrädern und Solarpanels stecken Metalle und Seltene Erden. Nach der Abhängigkeit von Erdöl und Kohle begibt sich die Welt in eine Abhängigkeit von Rohstoffen, die der breiten Öffentlichkeit noch weitgehend unbekannt sind. Die investigative Reportage nimmt die ZuschauerInnnen mit auf eine Reise zur „dunklen Seite“ der Energiewende. Die Spurensuche führt vom chinesischen Norden über die Salzseen in Bolivien, die Vereinigten Staaten, Norwegen, die Schweiz und Frankreich bis in die Atacama-Wüste in Chile. Die Förderländer zahlen einen hohen Preis dafür, dass die Energiewende in Europa gelingt – denn der Abbau der begehrten Rohstoffe hat dramatische Folgen für Mensch und Umwelt. So paradox es klingt: Weil für klimaneutrale Technologien immer mehr Kohle benötigt wird, gehen die CO2-Emissionen weltweit nicht zurück. Steckt hinter der Energiewende nur ein gigantisches „Greenwashing“? Schaden saubere Energien der Umwelt letztlich mehr als die fossilen Energieträger? Zudem enthüllt die Reportage, dass westliche Regierungen und Unternehmen zahlreiche Expertenberichte über die tatsächlichen Umweltkosten grüner Technologien einfach ignorieren. Denn hinter der sauberen Energie stecken handfeste politische und wirtschaftliche Interessen. So steuert die Welt sehenden Auges auf die nächste Umweltkatastrophe zu. Und der Westen wird immer abhängiger von China als wichtigstem Produzenten mineralischer Rohstoffe und Weltmarktführer bei erneuerbaren Energien. (ARTE 2020)

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Wolfgang Kubicki beim AvD

16.10.2020

  • AvD hatte den Politiker am 14. Oktober in Frankfurt zu Gast
  • Kubicki: Diskussionen führen und andere Meinungen aushalten
  • Meinungsstreit braucht „aktive Nachahmer“

Der Automobilclub von Deutschland e. V. (AvD) hatte den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages Wolfgang Kubicki, MdB am Mittwoch, den 14. Oktober in Frankfurt am Main zu Gast. Auf dem vom AvD veranstalteten Abend zu „Themen der Zeit“ sprach der FDP-Politiker unter dem Titel: „Meinungsfreiheit verteidigen – für eine offene und faire Debattenkultur“ vor den geladenen Gästen des Clubs. Der Präsident des Wirtschaftsclub Rhein-Main e.V., Thomas Kremer diskutierte im Anschluss mit dem Referenten über seine Thesen.

AvD-Vizepräsident Gert Stracke, in Vertretung des AvD-Präsidenten Ludwig Fürst zu Löwenstein, und AvD-Generalsekretär Lutz Leif Linden begrüßten den Referenten. In gewohnt pointierter Form illustrierte der Redner sein Thema mit vielen Beispielen. Darunter die Auseinandersetzung mit dem Stadtdirektor von Essen wegen des digitalen Formulars, um Verstöße gegen Corona-Regeln zu melden. Kubicki hält dies für rechtswidrig und will seine Auffassung zu diesem und anderen kontroversen Themen in den öffentlichen Diskurs einbringen.

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut

Der Politiker sieht die Meinungsfreiheit aufgrund der aktuellen Debattenkultur als gefährdet an. Es gäbe eine Diskrepanz zwischen dem, was, durch das Recht geschützt, gesagt werden darf und dem was mittlerweile viele Menschen denken, was sagbar ist. Er benannte die öffentlichen Diskussionen um Äußerungen von Dieter Nuhr, Lisa Eckahrt oder dem Kolumnisten Rainer Meyer (Don Alphonso) als Beispiele für eine Verengung von argumentativen Auseinandersetzungen. 

Wolfgang Kubicki stellte klar, dass die Meinungsfreiheit unter Geltung des Grundgesetzes ein hohes Gut ist. Unter Verweis auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sollten nach seiner Auffassung die Strafgesetze die Grenzen des öffentlich Sagbaren bilden. Er hielt fest, dass andere Meinungen zumindest ertragen werden müssen, auch wenn sie aus der Sicht des Gegenübers abwegig oder falsch sind. Jeder Versuch, durch eine „Sprachpolizei“ bestimmte Begriffe oder Argumente einer offenen Debatte zu entziehen, schürt Misstrauen und Angst.

Der FDP-Politiker plädierte dafür, sich Auseinandersetzungen zu stellen, auch wenn sie heftig werden. Er bezog sich beispielhaft auf die politischen Auseinandersetzungen um Flüchtlinge, die Schadstoff- und Feinstaub-Emissionen von Kraftfahrzeugen oder den Umgang mit der Corona-Pandemie. Die Beschäftigung mit solchen Problemen müsse argumentativ erfolgen und dürfe keine Ängste schüren. Kubicki kritisierte an der Stelle die Medien, denen er vorwarf, die eigene Haltung vor die Mitteilung von Fakten zu stellen. Oft würden Medienvertreter mit ihren persönlichen oder privaten Meinungen versuchen, die Öffentlichkeit zu beeinflussen. So werde ein „Mainstream“ erzeugt, statt neutral zu informieren.

Kritisches Nachfragen ist wichtig

Er ermunterte, kritisch nachzufragen, etwa bei wissenschaftlichen Aussagen zu Corona oder den Anordnungen von Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Der Jurist verwies auch auf die mittlerweile große Anzahl von Gerichtsentscheidungen, die behördliche Maßnahmen vor allem darauf überprüfen, ob sie erforderlich und angemessen sind. Viele Maßnahmen mussten danach korrigiert werden. Er forderte in diesem Zusammenhang die Rückkehr zur parlamentarischen Befassung mit den aktuellen Problemlagen ein. Das Feld dürfe nicht nur der Exekutive überlassen werden.

Wolfgang Kubicki empfahl seinen Zuhörern, nicht die „Schere im Kopf“ mit sich herumzutragen und mehr zuzuhören. Meinungsfreiheit müsse vom Einzelnen gelebt werden. Man müsse dem aktuellen Debattenklima mit Toleranz und Respekt für den anderen entgegensteuern. Fairness und Sachlichkeit seien das Gebot im Umgang mit politisch Andersdenkenden, die man nicht verteufeln dürfe. „Es gibt nicht nur einen Weg“ sagte Wolfgang Kubicki zum Abschluss seines Vortrages.

Meinungsstreit braucht „aktive Nachahmer“

Anschließend vertiefte Thomas Kremer vom Wirtschaftsclub Rhein-Main e.V. die Themen des Vortrages mit dem Gast in einem Gespräch. Wenn nicht mehr miteinander geredet wird, ist das demokratisch ein Problem, sagte der amtierende Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Demokratie lebe vom Streit und verwies in dem Zusammenhang auf die Wissenschaft, die nie nur eine Meinung habe. Dabei sollte immer die Sache im Mittelpunkt stehen und nicht die Diffamierung von Personen. Er äußerte die Hoffnung, dass ein pointiertes Vertreten eigener Meinungen auch „aktive Nachahmer“ finden würde.

Kubicki hob mit Blick auf die Pandemiebekämpfung den Stellenwert der Eigenverantwortung des Einzelnen hervor. Jeder habe eine Verantwortlichkeit für die eigene Gesundheit. Unter Verweis auf Zahlen und Studien sprach er sich für eine Konzentration auf den Schutz gefährdeter Personenkreise aus. Der Politiker fragte: „Welches Risiko ist die Gesellschaft bereit zu tragen?“

Eigenverantwortung ist auch in der Pandemie zu fordern

Fragesteller aus dem Publikum erkundigten sich nach den immensen Kosten der Pandemiebekämpfung. Nach Auffassung von Kubicki müsste vor allem die Enkelgeneration in den kommenden Jahrzehnten die Lasten schultern. Aus seiner Sicht würde die Verschuldung aufgrund der für Einzelne nicht mehr nachvollziehbaren Dimensionen letztlich nicht mehr ernst genommen. Aktuell seien eine Reihe von Branchen, wie etwa die Gastronomie und das Veranstaltungsgewerbe, schwer betroffen. Man dürfe bei den Hilfen aber den, notwendigen Strukturwandel nicht vergessen und hinauszuzögern. Auch hier sei die Eigenverantwortung der Menschen gefragt.

Technologieoffenheit in der Mobilität

Auf Fragen aus dem Publikum, unter anderem von AvD-Generalsekretär Linden zur Aufgabe von Automobilclubs in der Öffentlichkeit nahm Wolfgang Kubicki Stellung. Er mahnte mit Blick auf die Diskussionen um das Tempolimit auf Autobahnen an, dass sich Automobilclubs nicht dem Zeitgeist anpassen sollten. Denn Nachgeben würde als Schwäche ausgelegt. Mit Blick auf die Klima- und Schadstoffdiskussionen geht er davon aus, dass die Rechtsprechung ihre Arbeit ordentlich verrichtet und funktioniere. Die Politik habe aus seiner Sicht nicht die Aufgabe, eine bestimmte Technik als die einzig richtige anzuerkennen. Sie dürfe lediglich Ziele vorgeben und sich technologieoffen für neue Antriebe wie E-Mobilität und Wasserstoff einsetzen. Auch auf dem Feld der Mobilität gelte, mit „Verstand und Herz“ zu argumentieren. Auch für neue Techniken wie E-Fahrzeuge seien eine Reihe von Problemen, wie etwa Recycling und Entsorgung, noch nicht gelöst. Man dürfe nicht nur vordergründig einseitig die Vorteile herausstellen. Man solle hier auf den Wettbewerb setzen und auch die Zeiträume mitberücksichtigen, die es brauche, Technologien zu entwickeln und auszubauen.

AvD-Generalsekretär Lutz Leif Linden dankte dem Gast Wolfgang Kubicki zum Abschluss des Abends für seine offenen und anregenden Worte.

Die Veranstaltung wurde im Livestream gesendet. In der 43. Kalenderwoche 2020 ist die Aufzeichnung über den AvD-Youtube-Channel abrufbar.

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StVO-Novelle fraglich!

2.07.2020

AvD moniert unerträglichen Schwebezustand durch StVO-Novelle

  • Rechtsgrundlage der StVO-Novelle fraglich
  • Verschärfungen der Strafen sind zu korrigieren
  • AvD fordert ein schnelles Handeln aller relevanten Beteiligten

Schon am 15.05.2020 hat der Automobilclub von Deutschland (AvD) das Vorhaben von Bundesverkehrsminister Scheuer (CSU) begrüßt, die Verschärfungen der Strafen für Geschwindigkeitsvergehen zu überdenken und zurückzunehmen.

Jetzt, am 02.07.2020, muss festgestellt werden, dass sich die Situation nicht verbessert, sondern sogar wesentlich verschärft hat. Dies kann auch an steigenden Fallzahlen bei den AvD Vertrauensrechtsanwälten beobachtet werden, bei denen sich die AvD-Mitglieder verstärkt anwaltliche Hilfe auf Grund drohender Fahrverbote suchen.

Im Zweifelsfall haben diese Mitglieder in den Medien verfolgt, dass sich massiver Widerstand gegen die StVO-Novelle formiert hat und der Ist-Zustand wahrscheinlich keinen Bestand haben wird. Selbst der hartnäckigste Verfechter für die jetzt vorliegende Form der StVO wird zugeben müssen, dass er selbst schon außerhalb geschlossener Ortschaften versehentlich in einer Situation war, die jetzt mit einem Monat Fahrverbot geahndet würde. Ein Raser ist er aber sicher nicht.

Offensichtlich ist die Rücknahme der Verschärfung, die sich heimlich, still und leise in die Novelle geschmuggelt hat, nicht genauso geräuschlos wieder rückgängig zu machen.

Ungeachtet von juristischen Spitzfindigkeiten, welche die StVO-Novelle in der jetzigen Form zu Fall bringen könnten, sieht der AvD vielmehr ein faktisches Problem. Schon am Tag des Inkrafttretens der Novelle wurde quasi angekündigt, dass sie in der vorliegenden Form keine Geltung haben wird, nicht zuletzt, weil eine Verhältnismäßigkeit der Bußen nicht mehr gegeben ist. Trotzdem werden jetzt Fahrverbote auf Basis der Novelle verhängt.

Dies führt dazu, dass Einsprüche eingelegt werden müssen, um bereits laufende Verfahren so lange hinauszuzögern, bis eine Korrektur der Verschärfung erfolgt und so z.B. ein drohendes Fahrverbot abgewehrt werden kann. Es wird also eine Flut neuer Verfahren geben, mit denen sich die Verkehrsgerichte unnötigerweise beschäftigen müssen. Wenn dies das Ziel der Novelle war, kann man nur sagen: gut gemacht.

Wenn aber Rechts- und Verkehrssicherheit das Ziel gewesen sein soll, dann wurde dies kolossal verfehlt. Deshalb fordert der AvD ein schnelles Handeln aller relevanten Beteiligten. Politische Machtkämpfe sollten nicht auf dem Rücken verunsicherter Autofahrer ausgetragen -und begangene Fehler zeitnah korrigiert werden. Nur eine Ankündigung ist schlicht nicht ausreichend.

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Schluss mit den Fahrverboten

Frankfurt, 22.04.2020

  • Kiel, Würzburg, Stuttgart:
    Kein „Corona-Effekt“ bei Schadstoffmessungen!
  • Erhöhte Schadstoffwerte trotz deutlich reduziertem Verkehrsaufkommen!
  • Messungen beweisen: Es liegt nicht am Autoverkehr!

Die Schadstoffmessungen in immer mehr deutschen Städten bringen es an den Tag: Obwohl die Corona-Pandemie bundesweit zu einem immensen Rückgang der Verkehrsdichte auf den Straßen geführt hat, zeigen die stationären Einrichtungen zur Schadstoffmessung keine Effekte auf die Luftqualität. Messstationen unter anderem in Kiel, Würzburg, Mainz, Wiesbaden und Stuttgart zeigen eindeutige Ergebnisse. Die Theorie, der motorisierte Straßenverkehr sei Hauptursache für die Schadstoffbelastung der Luft in den Städten ist damit widerlegt. Fahrverbote zur Luftreinhaltung sind unwirksam.

Wie eine Auswertung der Landesanstalt für Umwelt des Landes Baden-Württemberg zeigt, hat die bekannte Messstation am Stuttgarter Neckartor in der Woche unmittelbar nach dem Corona-Shutdown höhere Werte gemessen als in der Vorwoche – obwohl das Verkehrsaufkommen massiv zurückgegangen war. Dass es sich dabei nicht um eine Momentaufnahme handelt, wird auch deutlich, wenn der monatliche Durchschnittswert betrachtet wird: Dieser fällt für den März höher aus, als für den Vormonat Februar. Zur Erinnerung: Seit dem 13. März sind in nahezu allen Bundesländern die Bildungseinrichtungen geschlossen und zahlreiche Unternehmen haben ihre Mitarbeiter ins Homeoffice oder in Kurzarbeit geschickt. Für Stuttgart beziffern die Behörden den sich daraus ergebenden Rückgang des Verkehrsaufkommens auf immerhin rund 40 Prozent. Auch der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) verzeichnet seit Mitte März einen Rückgang des wochentäglichen Pkw-Verkehrs von 40 Prozent, für die Wochenenden sogar von 70 Prozent. Es ist davon auszugehen, dass die Werte für das bevölkerungsreichste Bundesland auch auf alle anderen Bundesländer übertragbar sind.

Dass die Ergebnisse der Messstation am Neckartor auf einen technischen Fehler der Anlage zurückzuführen sind, erscheint indes unwahrscheinlich. Denn vergleichbare Messeinrichtungen in Kiel, Mainz, Wiesbaden und Würzburg produzieren analoge Ergebnisse. Mittlerweile hat das städtische Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart eingeräumt, dass nicht allein der Straßenverkehr die Luftqualität beeinflusst, sondern auch Luftaustausch, natürliche chemische Prozesse sowie Schadstofftransporte durch die Luft teils über größere Entfernungen. Da die Messwerte nicht auf die signifikante Absenkung des Einflussfaktors „Straßenverkehr“ reagieren, ist klar, dass in erster Linie die übrigen Faktoren relevant sind und die bislang getroffenen Maßnahmen niemals einen Beitrag zur Luftverbesserung werden liefern können. Geht es den Verantwortlichen für die Fahrverbote tatsächlich um die Verbesserung der Luftgüte, sind diese nun in der Pflicht, Maßnahmen zu entwickeln, die gegen die eigentlichen Ursachen wirksam sind.

Vor dem Hintergrund dieser Faktenlage fordert der Automobilclub von Deutschland (AvD) die umgehende Aufhebung aller Fahrverbote und Zufahrtsbeschränkungen in deutschen Städten, die zum Zwecke der Luftreinhaltung erlassen worden waren. „Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Die erlassenen Fahrverbote zur Luftverbesserung sind reine Ideologie-Politik, um das eigene Wähler-Klientel zu bedienen“, sagt AvD Generalsekretär Lutz Leif Linden. „Die angebliche Wirkung bleiben sie jedoch schuldig. Die einzigen Effekte sind das Schaffen einer schlechten Stimmung gegen das Auto sowie eine Verunsicherung der Menschen in und um die Ballungsräume zulasten einer Schlüsselbranche unserer Volkswirtschaft.“

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Termine 2020

Sehr geehrte Mitglieder, Freunde und Gäste,

durch die z.Z. geltenden Bestimmungen der Bundes- bzw. der Landesregierung in S-H ist die Planung bzw. Durchführung von Veranstaltungen bis Ende August unklar – möglicherweise – sogar unmöglich.

Sobald genaue Rahmenbedingungen für S-H bekannt sind, werden wir diese prüfen und dann mögliche Änderungen/Absagen/Verschiebungen schnellstmöglich bekanntgeben.

Für Rückfragen steht Ihnen die Geschäftsstelle telefonisch unter (0431) 23351 oder per Email info@shac-kiel.de zur Verfügung.

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100 Jahre Mazda Sonderpublikation

Klicken Sie auf den folgenden Link:

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Dort können Sie die 41-seitige Sonderpublikation 100 Jahre Mazda online lesen und oder als PDF herunterladen.

Viel Spass beim Lesen!

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Oldtimer vor erster Ausfahrt prüfen!

10. März 2020

  • AvD gibt Tipps für den Start in die neue Saison
  • Unerlässlich: Probefahrt mit Funktionsprüfungen
  • Aufwändigen Arbeiten besser an Fachwerkstätten vergeben

Der Start in die neue Oldtimer- und Cabrio-Saison steht vor der Tür: Wenn schon bald die ersten schönen Sonnentage und milde Temperaturen locken, dann gibt es für die Autofreunde und ihre automobilen Schätze kein Halten mehr. Doch nach der längeren Standzeit während der Wintermonate, sollte die Fahrzeugtechnik gründlich gecheckt werden, bevor es auf die erste Ausfahrt geht. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) gibt Tipps, wie die erste Ausfahrt nicht zum Pannenfall wird.

Es fängt mit einer guten Planung an

Bevor man seinem automobilen Schatz zu Leibe rückt, ist eine gründliche Bestandsaufnahme in Form einer Sichtprüfung angeraten: Wie sehen die Bremsen aus? Gibt es Undichtigkeiten? Sind Leitungen und Schläuche okay? Was macht die Batterie? Zeigt die Karosserie Schadstellen? Wie ist es um Zustand und Alter der Bereifung bestellt? Da gerade bei klassischen Autos eigentlich immer etwas zu finden ist, sollten die anzugehenden Punkte schriftlich auf einer Liste festgehalten und anschließend priorisiert werden. Die für den Betrieb und die Fahrsicherheit unerlässlichen Mängel erhalten die höchste Wichtigkeit, Maßnahmen zur Verbesserung von Optik und Zustand rangieren entsprechend nachgeordnet.

Kontrolle von Betriebsflüssigkeit und Schmierstoffen

Alles beginnt mit der Prüfung der Betriebsflüssigkeiten und Schmierstoffe. Ist der Füllstand ausreichend? Wie ist der Zustand? Bei Automatikfahrzeugen ist zudem eine Kontrolle des Getriebeöls angeraten. In jedem Fall gilt: Bei dunkler Verfärbung oder starkem Geruch lieber den entsprechende Betriebsstoff ersetzen, denn die akkurate Kontrolle reduziert mittelfristig den Verschleiß und beugt größeren Garagenaufenthalten während der Saison vor.

Stand der Klassiker länger als sechs Monate still, ist ohnehin ein Ölwechsel sinnvoll, weil das Öl dann mit Kondenswasser und durch abgelöste Partikel verunreinigt sein kann. Dabei auch den Ölfilter nicht vergessen. Das Alter des Fahrzeugs bestimmt die Wahl der richtigen Öl-Sorte. Vor 1960 enthielten Motoröle kaum nennenswerte Reinigungsstoffe (Dispergier- und Detergiervermögen). Zehn Jahre später, also ab 1970, wurden bereits entsprechende Substanzen zugemischt, allerdings in deutlich geringerem Maße als heute. Hat das eigene Fahrzeug einen älteren, nicht aufgearbeiteten Motor sind deshalb oft Ablagerungen vorhanden, die von modernen Ölen mit hoher Reinigungswirkung abgelöst werden. Gelangen diese Partikel dann in den Schmierfilm, besteht die akute Gefahr eines Motorschadens.

Einbereichsöle für Klassiker die erste Wahl

Aber auch ältere Motoren, die keine Ablagerungen aufweisen, sollten nicht mit modernen, sehr dünnflüssigen Mehrbereichsölen arbeiten müssen. Denn da ihre mechanischen Teile in der Regel deutlich größere Toleranzen aufweisen, als bei aktuellen Motoren üblich, kann es dann zu einem Schmierfilmabriss kommen. Ein Motorschaden wäre die unweigerliche Folge. Daher sind Einbereichsöle sind für klassische Automobile unbedingt die bessere Wahl.

Besondere Aufmerksamkeit sollte der Bremsflüssigkeit gewidmet werden. Diese ist bekanntlich hygroskopisch, also wasseranziehend. So kann sich allein schon durch die Luftfeuchtigkeit der in der Bremsflüssigkeit gelöste Wasseranteil in einem Umfang erhöhen, dass deren Betriebssicherheit nicht mehr gegeben ist. Wer für die Zustandsprüfung der Bremsflüssigkeit nicht extra in eine Werkstatt fahren will, bekommt im Internet eine eigene Prüfspindel. Wenn es während der Wintermonate zu einem Verlust an Bremsflüssigkeit gekommen ist, ist Gefahr in Verzug: Eine penible Kontrolle des gesamten Bremssystems einschließlich aller Leitungen ist dringend angeraten, um mögliche Leckagen ausfindig zu machen. Und weil die Bremsen ein ganz zentrales Sicherheitsfeature eine jeden Fahrzeugs sind, sollten Bremssättel und Beläge zum Saisonstart zumindest einer Sichtkontrolle unterzogen werden. Die Behebung eventueller Auffälligkeiten gehört ganz nach oben auf die Prioritätenliste.

Kühlwasser, Servolenkung und Schmiernippel nicht vergessen

Jetzt geht es ans Kühlwasser, das nach einer Kontrolle des Füllstands gegebenenfalls aufzufüllen ist. Frostschutzmittel ist nicht nur für das thermische Wohlbefinden des Motors von zentraler Bedeutung, sondern wirkt auch gegen Korrosion. Beim Nachfüllen ist darauf zu achten, dass der Ausgleichsbehälter nur bis zur entsprechenden Markierung – oder wenn die fehlt – allenfalls bis zur Hälfte gefüllt wird, da der Behälter im Fahrbetrieb unter Druck gesetzt wird und ein zu hoher Füllstand zu Schäden führen kann.

Die Servolenkung ist auch bei etlichen Young- und einigen Oldtimermodellen ein gängiges Ausstattungsmerkmal. Auch hier sollte die Hydraulikflüssigkeit und vor allem die Servopumpe vor der ersten Ausfahrt kontrolliert werden. Bei den meisten älteren Fahrzeugen mit dezentraler Schmierung gilt es nun den vorhandenen Schmiernippeln, etwa an Antriebswelle, Gelenken oder Lagern mit der Fettpresse zu Leibe zu rücken. Dabei unbedingt die Schmierpläne des Herstellers beachten. Und nicht vergessen auch die Schlösser und Scharniere sowie die Laufschienen von Schiebedächern zu ölen oder zu fetten.

Am Motor selbst die Stecker der Zündkerzen abziehen und die Kerzen herausschrauben, um sie auf Schmutz (Verkokung) oder Rost zu prüfen. Verrußte Kontakte lassen sich vorsichtig mit einer feinen Drahtbürste reinigen, während Fühllehren für die Überprüfung des Diodenabstands unerlässlich sind. Ummantelungen und Befestigungen von Kabeln und Kabelbaum einer genauen Sichtprüfung unterziehen. Sind Defekte erkennbar, empfiehlt der AvD, mit dem Austausch eine Fachwerkstatt zu beauftragen. Wer sich nicht zu den absolut versierten Bastlern zählt, der sollte Einstellungsarbeiten an Motorlauf, Vergaser und Zündung ohnehin durch die Werkstattprofis durchführen lassen.

Beleuchtung und Elektrik des Fahrzeuges

Der Beleuchtung ist gerade bei Oldtimern erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen. Hier geht es weniger darum selber zu sehen, sondern vielmehr ums „gesehen werden“. Denn im Vergleich zu den Lichtsystemen moderner Autos ist die Strahlkraft von Oldtimer-Scheinwerfern und –Rückstrahlern geradezu funzelig und der Ausfall eines Beleuchtungselements verschlechtert die Sichtbarkeit des Klassikers überproportional. Daher bitte am besten vor jeder Ausfahrt die Lichtanlage prüfen. Scheinwerfergläser auf Sprünge und blinde Stellen untersuchen. Die Halterungen und Dichtungen des Scheinwerferkörpers checken. Auch Heizung bzw. die Lüftung nicht unbeachtet lassen, sondern auf Funktion prüfen, sorgen sie doch für gute Sicht aber auch für Behaglichkeit.

Reifen immer kontrollieren

Ein ganz zentraler Punkt des Fahrzeugchecks zum Saisonstart sind die Reifen. „Standplatten“ bei langem Stehen im Winterquartier können bei zu geringem Luftdruck leicht durch das Fahrzeuggewicht entstehen. Ob ein Austausch erforderlich ist, klärt sich bei einer Probefahrt, für die zunächst der Reifenluftdruck auf den Maximalwert gebracht werden sollte. Bleibt auch nach einigen Kilometern das holprige Fahrgefühl erhalten, sind neue Pneus fällig. Zusätzlich gilt es das Reifenprofil auf Beschädigungen zu kontrollieren. Die geringeren Fahrleistungen von Oldtimern sorgen hingegen dafür, dass Reifenverschleiß kaum ein Thema ist. Das deutlich größere Problem ist der unvermeidliche Alterungsprozess des Gummis. Wenn der Reifengummi aushärtet büßt er an Haftkraft ein, was speziell bei feuchter Fahrbahn zu einem spürbaren Verlust an Seitenführung und erheblich längeren Bremswegen führt. Alle sieben bis spätestens zehn Jahre ist deshalb rundum eine neue Bereifung fällig, auch wenn die Pneus noch „gut“ aussehen.

Historische Fahrzeuge sind oft mit heute nicht mehr gängigen Reifensorten, wie etwa Diagonalreifen oder mit nicht mehr gängigen Reifengrößen unterwegs. Der Reifenkauf kann somit zur Herausforderung werden. Es gibt jedoch Hersteller, die Sonderserien mit neuer Konstruktion, aber klassischer Optik in entsprechenden Größen auflegen. Diese Pneus sind allerdings zumeist teurer als moderne Standardreifen.

Ist der Klassiker mit Weißwandreifen ausgestattet, helfen bei der Reinigung nicht zu grobe Topfreinigungskissen, Neutralseife oder eine Reinigungsmilch fürs Baden. Bei hartnäckigem Schmutz vorsichtig nasses Schleifpapier mit 180er Körnung verwenden.

Unbedingt Probefahrten einplanen

Sind alle Arbeiten erledigt, folgt die Probefahrt. Die hilft nicht nur eventuelle versteckte Mängel zu entdecken, sondern auch, sich langsam wieder an die Fahreigenschaften des automobilen Klassikers zu gewöhnen. Wichtiger Punkt: Den Geradeauslauf testen. Läuft das Auto aus der Spur und erfordert permanente Lenkkorrekturen, sollte ein Fachmann das Fahrwerk überprüfen. Das gilt ebenso bei verzögerten Reaktionen auf Lenkbewegungen. Bremst das Fahrzeug ungleichmäßig und bewegt sich aus der Spur, sind Arbeiten an den Bremsen erforderlich. Dabei auch die Handbremse nicht vergessen, denn durch Temperaturschwankungen während der Standzeiten kann sich der Bremszug längen. Das Nachstellen des Hebelwegs oder der Austausch des Zugs schafft Abhilfe.

AvD – Die Mobilitätsexperten seit 120 Jahren

Als traditionsreichste automobile Vereinigung in Deutschland bündelt und vertritt der AvD seit 1899 die Interessen der Autofahrer. Mit seiner breiten Palette an Services wie der weltweiten Pannenhilfe, einschließlich einer eigenen Notrufzentrale im Haus, weltweitem Auto- und Reiseschutz, Fahrertrainings und attraktiven Events unterstützt der AvD die Mobilität seiner Mitglieder und fördert die allgemeine Verkehrssicherheit. Das Gründungsmitglied des Automobilweltverbandes FIA betreut seine rund 1,4 Millionen Mitglieder und Kunden ebenso persönlich wie individuell in allen Bereichen der Mobilität und steht für Leidenschaft rund ums Auto.

Die Kontaktdaten der AvD-Presseabteilung:

Malte Dringenberg, Media Relations, 069 6606-301, malte.dringenberg@avd.de

Herbert Engelmohr, Unternehmenskommunikation, 069 6606-368, herbert.engelmohr@avd.de

Mit freundlichen Grüßen

AUTOMOBILCLUB VON DEUTSCHLAND e.V. – AvD –

 – Unternehmenskommunikation / Presse –
Goldsteinstraße 237
60528 Frankfurt am Main

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24-Stunden-Rennen Spa-Francorchamps

Am kommenden Wochenende startet der 24-Stunden-Klassiker nur für GT-Rennwagen auf dem Ardennenkurs von Spa-Francorchamps.

Der Langstreckenklassiker in den Ardennen gilt als größtes GT3-Event der Welt. In der langen Geschichte der Veranstaltung, die 1924 zum ersten Mal stattfand, haben Rennfahrzeuge von Porsche bislang acht Siege eingefahren. Diese Erfolgsbilanz wollen die erfahrenen Kundenmannschaften am letzten Juli-Wochenende weiter ausbauen. Veranstalter Stéphane Ratel feiert in diesem Jahr mit seiner Firma SRO sein 30-jähriges Bestehen. Es wird zu diesem Jubiläum ein ganz besonders starkes und spektakuläres Starterfeld mit insgesamt 65 Fahrzeugen erwartet. Die Porsche-Kundenteams setzen 13 911 GT3 R ein. Porsche ist somit der am stärksten vertretene Hersteller beim 24 Stunden-Klassiker in den Ardennen. Nach Le Mans und dem Nürburgring ist die Leistungsdichte – in Spa wo ja nur GT’s antreten ungeheuer gross, die Top-Teams werden um jedes Zehntel und um jeden Zentimeter bei jedem Wetter verbissen kämpfen.

Impressionen

Spa-Francorchamps
Die Porsche-Armada
Blick auf Eau Rouge
Ortsschild Francorchamps

110 Jahre S.H.A.C.

Heute vor 110 Jahren, am Sonnabend, 24. Februar 1912 wurde der Schleswig-Holsteinische Automobil-Club e.V. (S.H.A.C.) im “Hotel Germania” in Kiel unter dem Vorsitz des Freiherrn Robert von Weber-Rosenkrantz gegründet. Mitglieder des ersten Präsidiums waren: Konteradmiral Wilhelm von Lans, Direktor Otto Claaßen, Marine-Ing. a.D., Bankier Waldemar Ahlmann und Dr. med. Rudolf Jess. Das Protektorat übernahm Seine Königliche Hoheit Prinz Heinrich von Preußen, der seinerzeit in Kiel und Hemmelmark residierte und ein glühender Automobilist war. Als Gründungszweck wurde „die Erhöhung der Sicherheit des Fahrens und die Mitarbeit an der Vermeidung von Unglücksfällen durch Besserung der Ordnung des Fuhrwerkverkehrs auf den Landstraßen, durch Anbringung von Warnschildern und durch Überwachung der Fahrer und Chauffeure sowie ferner die Wahrnehmung der Interessen der Schleswig-Holsteinischen Automobil-Besitzer“ angegeben. Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb war ebenso wie die Verfolgung politischer Zwecke ausgeschlossen. Damals gab es in Schleswig-Holstein 896 Automobile.

110 Jahre später werden 1,72 Millionen Automobile (Stand 31.12.2021) in Schleswig-Holstein gezählt. Damit hat sich der Automobilbestand in 110 Jahren um rund das 1920 Fache erhöht.

Der S.H.A.C. kann als Verein seinen Mitgliederbestand seit einem Jahrzehnt halten und sogar ausbauen. Im Februar 2022 zählt der S.H.A.C. 238 Mitglieder. Die seit 2012 jährlich im August erfolgreich zu Ehren – SKH Prinz Heinrich von Preussen , dem Protektor des S.H.A.C. veranstaltete Schleswig-Holstein-Fahrt für Oldtimer, Youngtimer und Klassiker ist nicht nur eine sehr schöne Ausfahrt sondern auch ergiebige Quelle neuer Mitglieder. Das aktuelle Präsidium unter Leitung von Präsidentin Sabine Romann besteht aus Helmut Außenthal (Vizepräsident), Dr. Thorsten Hahn (Kassenwart), Dr. Urte Grigoleit (Schriftführerin), Dr. Claus-Hinrich Hölk (Vors. d. Sportkommission), Dr. Frank Rohwedder (Vors. d. Repräsentantenausschuss) sowie den Beisitzern Ralf Paulsen und Manfred Kröger.

JahrHöhepunkte 2012-2022
2012Kranzniederlegung im Mausoleum der Fam. Prinz Heinrich von Preussen
2012100 Jahre S.H.A.C. – Ball im Hotel KYC, 1. Schleswig-Holstein-Fahrt (SHF)
2013S.H.A.C. – Party, Filmabend RUSH, 2. SHF,
2014S.H.A.C. – Ball im KYC, Berlin-Schaalsee-Fahrt, 3. SHF
2015S.H.A.C. – Party, 1. Fördekisten-Rennen mit S.H.A.C.-Seifenkiste, 4. SHF
2016S.H.A.C. – Ball im Hotel KYC, 2. Fördekisten-Rennen mit S.H.A.C.-Seifenkiste, 5. SHF
2017S.H.A.C. – Party, 3. Fördekisten-Rennen mit S.H.A.C.-Seifenkiste, 6. SHF
2018S.H.A.C. – Ball im Hotel KYC, 4. Fördekisten-Rennen mit S.H.A.C.-Seifenkiste, 7. SHF
201990 Jahre Kiel Schierke-Ausfahrt, 8. SHF
2020Sportfahrt zur Rapsblüte, Sportfahrt im Herbst, kein Ball, keine SHF
2021Mosel-Fahrt, MV im Mercato Italiano, 10. SHF,
2022Alpenstrassen-Fahrt, 11.SHF
202350 Jahre Targa Florio-Fahrt