Winterlager

Denken Sie bei der Einlagerung neben dem erhöhtem Luftdruck in den Reifen (3,5-4,0 bar) auch an das Kraftstoffsystem Ihres Fahrzeuges, da gibt es einige Additive die das System von innen vor Korrosion schützen, bzw. andere die ein Entmischen der im Benzin enthaltenen Additive verlangsamen. Das Internet findet zahlreiche Angebote. Beim tanken sollten Sie bevorzugt die Superplus Versionen von Aral, Total und Shell wählen. Aral und Total garantieren, dass keine Alkohole enthalten sind und das die verwendeten Additive sich auch über einen längeren Zeitraum nicht signifikant verändern. Bei Shell sind geringe Mengen Alkohol enthalten, ansonsten ist das Shell Produkt auch länger lagerfähig. Der höhere Preis der Superplus Produkte ist ärgerlich, schützt aber ihre Technik von Innen.

Herzogin zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg ist verstorben

Mit aller größtem Bedauern teilen wir Ihnen mit, dass unser S.H.A.C. Ehrenmitglied Marie Alix Herzogin zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg am Montag, 1. November 2021 im Alter von 98 Jahren im Kreise Ihrer vier Kinder auf Gut Bienebek an der Schlei nach langer Krankheit sanft entschlafen ist. 

Auch im hohen Alter beherrschte Sie die Konversation im Automobil auf dem Weg zum Empfang und Ball anlässlich des 100. S.H.A.C. – Jubiläums im Jahr 2012. Im Laufe der Jahrzehnte wurden naturgemäss die Anlässe weniger, aber das „jährliche Telefonat“ mit dem S.H.A.C. Büro blieb für Sie eine Konstante.

Unvergessen bleiben auch die etwas aufgeregten Anrufe ihres VW-Autohauses in Eckernförde, wenn mal wieder ein neuer roter Golf an die Herzogin ausgeliefert werden sollte…

Da für die Herzogin das VW-Zeichen vorn im Grill stets gegen die S.H.A.C. – Plakette ausgetauscht wurde, musste den jungen Mechanikern oftmals auch der eine oder andere Tipp zur Montage mitgegeben werden…

Wir werden Ihr Andenken stets bewahren.

 

Winterreifen

Porsche Winterräder für Ihren 718 - Porsche Deutschland

Denken Sie bitte an den rechtzeitigen Wechsel auf Winterreifen und oder Winterräder mit den entsprechenden Reifen. Achten Sie bitte auch auf das Alter (Max. 6-8 Jahre bei hochwertigen Markenreifen) und die Profiltiefe Ihrer Winterreifen/Ganzjahresreifen (min. 4 mm = Rand der Ein Euro Münze).

Kostenloser Lichttest 2021

Liebe Mitglieder, Freunde und Gäste des Schleswig-Holsteinischen Automobil-Clubs,

werden Sie Teil des Lichtest 2021. Lassen Sie Ihr(e) Automobil(e) im Oktober in den Betrieben der KFZ-Innungen in Schleswig-Holstein und Hamburg kostenlos überprüfen. Mit Ihrer Teilnahme verbessern Sie die immer noch dramatisch hohe Fehlerquote bei der Fahrzeugbeleuchtung von rund einem Drittel der überprüften Fahrzeuge.

 

100 Jahre AVUS

24. September 1921 – 24. September 2021
von Michael Bremer

Es begann in der Kaiserzeit: Nach den ersten Automobilrennen in Deutschland über das damals noch für Pferdefuhrwerke gebaute öffentliche Strassennetz, kam der Wunsch nach speziellen Strassen / Strecken nur für Automobile auf. Auch die Reifenpannen und die schweren Unfälle trugen dazu bei, über alternative Strecken- und Strassenbaukonzepte nachzudenken. 1909 formierte sich die „Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße GmbH“, aus deren Anfangsbuchstaben sich der Name „AVUS“ ableitet. Durch den Grunewald sollte eine schnurgerade Straße mit Endkurven gezogen werden, um der Automobilindustrie ein Testterrain zu schaffen. Der erste Weltkrieg verzögerte den Bau. 1921 wurde die Strecke mit Hilfe des Industriellen Hugo Stinnes fertiggestellt und bei einem Volksfest übergeben.

Die einmalige Nutzungsgebühr betrug 10 Mark, die vierteljahres Karte kostete 1.000 Mark (das würde heutigen 4 Euro bzw. 400 Euro entsprechen).

Für die feierlaunigen Berliner blieb die AVUS ein Magnet, denn von Beginn an wurden hier Rennen ausgetragen. Fahrer wie Fritz von Opel, Manfred von Brauchitsch und Rudolf Caracciola feierten grosse Triumphe und Rekorde. Die Hersteller Alfa Romeo, Auto-Union, Bugatti, Opel und Mercedes-Benz demonstrierten ihre Leistungsfähigkeit, und die AVUS wurde – auch durch die zahlreichen schweren Unfälle- zum Mythos. Das schätzten auch die Nationalsozialisten. Weniger goutierten sie die Siege ausländischer Fahrer. Doch der Rekord von vierhundert Stundenkilometern, den Hermann Lang 1937 mit dem berühmten Mercedes Silberpfeil aufstellte, wetzte die nationale Scharte aus.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verkam die AVUS kurzzeitig. Pferdefuhrwerke rumpelten darüber, amerikanische Soldaten nutzten die Südkurve als Schießplatz. Wo es früher nach Benzin gerochen hatte, roch es nach Pferdeäpfeln und Munition. Das Wirtschaftswunder brachte die Autorennen zurück. Bis zu 350.000 Zuschauer strömten aus dem grauen Alltag hierher. Die AVUS stand auch für die deutsch-deutsche Einheit: Bis zum Mauerbau kamen zahlreiche Autobegeisterte aus der DDR, die mit ihren Ostmark dennoch Zuschauerkarten lösen konnten.

Auch im Alltag war die AVUS Rennstrecke – für die Westberliner, die in ihrem Inseldasein ihren Wagen richtig ausfahren wollten. Und sie war Symbol für die Freiheit: Hinaus ging es über den Grenzübergang Dreilinden und die Transitstrecke Richtung Westdeutschland, und, zurückgekehrt nach Westberlin, wurde man nach der „Zuckelfahrt“ über DDR-Pisten von tempotauglichem Asphalt begrüßt.

Kein Wunder also, dass sich der Protest gegen eine Geschwindigkeits-begrenzung recht breit formierte. Man sprach großmundig von „sozialistischer Gleichmacherei“ und einem „Folterwerkzeug aus der Horrorkiste“. Aber die Zeichen der Zeit standen auf Ökologie. Das Tempolimit auf der AVUS kam und blieb.

Fünf Monate später fiel die Berliner Mauer und man konnte Freiheit anders „erfahren“, jedenfalls von ostdeutscher Seite. Die Straßen Westberlins waren plötzlich wieder verstopft – von stinkenden Trabbis. Sie knatterten weniger auf der AVUS als über den Ku’damm. An Raserei war weniger denn je zu denken.

Der letzte wirkliche Höhepunkt waren sicherlich die DTM-Rennen zwischen Audi, BMW und Mercedes Anfang der 90er. Die politische Meinung in Berlin änderte sich zu der Zeit weiter dramatisch gegen Rennveranstaltungen in der Stadt, das führte am Ende zur Einstellung des Rennbetriebes 1998.

15-Jährige auf dem Moped

mid Groß-Gerau 07.07.2021- Mussten Jugendliche, die sich aufs Moped schwingen wollten, bislang mindestens 16 Jahre alt sein, erlaubt der Gesetzgeber nun auch 15-Jährigen das motorisierte Zweirad-Vergnügen. Denn Ende Mai machte der Bundesrat mit seiner Zustimmung zu einer Gesetzesänderung den Weg frei für eine bundeseinheitliche Regelung.

Die neue Gesetzesvorgabe, die demnächst in Kraft treten soll, hat zum Ziel, insbesondere jungen Menschen in strukturschwachen Regionen zu mehr Mobilität zu verhelfen. Auch heute, da immer mehr Jugendliche immer mehr Zeit im Internet beziehungsweise in sozialen Medien verbringen, brauchen sie dennoch die Möglichkeit, ohne großen Aufwand von A nach B zu gelangen. Sei es, um zur Schule oder zum Ausbildungsplatz zu kommen, sei es, um sportlichen Aktivitäten nachzugehen, sei es, um sich mit Freunden zu treffen.

In dieser Hinsicht haben es junge Menschen in städtischen Regionen leichter als ihre Altersgenossen, die in ländlicheren Gegenden leben. Denn letztere sind meist auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, die in der Regel zeitlich deutlich weniger eng getaktet sind als in der Stadt. Und in strukturschwachen Regionen können die jungen Menschen sogar darauf angewiesen sein, dass sie von Erwachsenen zu Bushaltepunkten gefahren werden, weil diese sich nicht um die nächste Ecke befinden. Nach dem neuen Gesetz können Jugendliche künftig in allen Bundesländern schon mit 15 einen Führerschein der Klasse AM erwerben und damit bis zu ihrem 16. Geburtstag im Inland überall herumfahren. Wohlgemerkt im Inland! Denn Touren ins Ausland sind mit dem neuen Führerschein mit der geänderten Schlüsselziffer 195 nicht gestattet. Dafür muss weiterhin erst die Vollendung des 16. Lebensjahres abgewartet werden. Noch ist das neue Gesetz nicht in Kraft getreten. Dies soll allerdings „zeitnah“ geschehen. mid/wal

Rotary-Orden für S.H.A.C.-Präsidentin Sabine Romann

25. Juni 2021 D. Thomanek, M. Bremer.

Anlässlich des rotarischen Ämterwechsels am 24. Juni 2021 wurde die S.H.A.C.-Präsidentin Sabine Romann vom Rotary Club Düsternbrook mit dem „Paul Harris Fellow“-Orden für ihr großes Engagement für den Weihnachtsmarkt rund um die Pauluskirche geehrt.

Der scheidende RC Düsternbrook Präsident Graumann lobte, dass sie „als Soroptimistin selbstlos und aufopferungsbereit alle Serviceclubs Kiels in der Weihnachtsmarkt-gruppe an einen Tisch bringt und dies unaufgeregt und außerordentlich effizient“. Sabine Romann kümmert sich nicht nur viele Monate, wenn noch niemand an Weihnachten denkt, um ein gemeinsames soziales Projekt, professionell plant sie bis ins Detail die Standvergabe, den Aufbau, was verkauft wird, etc. Und wenn mal der Strom ausfällt oder es unerwartet schneit: Sabine hilft und weiß Rat. „Sabine Romann ist ein Vorbild für das Ehrenamt.“

Sabine Romann nahm freudig die Auszeichnung an und freute sich, „dass gerade einer der Männerclubs, denen man das gar nicht zutraut, einen Blick auf die viele Arbeit hat und dafür Anerkennung zollt, das freut mich sehr und erfüllt mich mit Stolz.“

Am 8. Juli 2021 wird ihr der Orden im ersten Präsenzmeeting des RC Düsternbrook persönlich angesteckt und die Ehrenurkunde übergeben.

Rotary International hat für besondere Verdienste von Rotariern und Nichtrotariern die Auszeichnung “Paul Harris Fellow” geschaffen. Neben Mutter Theresa gehören zu den prominenten Empfängern der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter, der ehemalige russische Präsident Boris Jelzin, der Astronaut James Lovell, Neil Armstrong, König Baudouin, Prinz Bernhard der Niederlande, der Arktisforscher Richard Byrd, Winston Churchill, Max Cointreau, der Frz. Premier Michel Debré, Walt Disney, UNO-Generalsekretär Javier Perez de Cuellar und – nicht zuletzt – der „Vater“ des Polio-Impfstoffs, Jonas Salk.

2002 hatte Elke Brendel, Ehefrau eines Rotariers  den Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen. Sie erhielt als erste Frau vom RC Düsternbrook 2006 für ihre einmalige Idee ebenfalls den Paul Harris Fellow. Seit 2012 ist die Event-Managerin Sabine Romann dafür verantwortlich. Der nichtkommerzielle Weihnachtsmarkt rund um die Pauluskirche ist eine in Deutschland einzigartige Aktion, an dem sich sämtliche Serviceclubs Kiels und mehrere Vereine beteiligen. Gemeinsam wurden für soziale Projekte mehr als 270.000 Euro (2002-2020) gespendet werden.

Wir sind sehr stolz, Sabine Romann als Präsidentin des S.H.A.C. zu haben. Sie ist wirklich ein herausragendes Beispiel, wie man sich ehrenamtlich engagieren kann.

Rechenfehler bei E-Autos – AvD fordert Konsequenzen

  • Experten: CO2-Emissionen von E-Autos falsch berechnet
  • E-Autos doppelt so klimaschädlich wie von Politik angenommen
  • Gesetzgeber will keine ungünstigen Berechnungen

AvD/FFM/23.06.2021. In einem Brief an die EU-Kommission weisen 171 Wissenschaftler, Ingenieure und Antriebs-Experten auf die Ansetzung falsch berechneter Werte für die Emissionen von Elektroautos hin. Sie haben in den bislang verwendeten Modellrechnungen erhebliche methodische Fehler entdeckt. Bei einer korrekten Anwendung der Gesetze der Integrations- und Differentialrechnung wären die Ergebnisse für die E-Mobilität doppelt so schlecht ausgefallen wie bislang von der EU für die definierte Strategie und Regulierung angesetzt. Damit unterscheidet sich die Kernaussage dieser „Peer Review“ grundlegend von den Studien der mitunter interessengeleiteten Verbände und Organisationen.

Vor diesem Hintergrund fordert der Automobilclub von Deutschland (AvD) eine grundlegende Neubewertung der Elektromobilität und eine grundlegende Überarbeitung der Pläne zur Mobilitätswende.

Konkret fordert Deutschlands traditionsreichster Automobilclub:

  • Das Ende der Priorisierung der Elektromobilität.
  • Strikte Technologieoffenheit: Die Politik darf nicht länger ideologiegetrieben, konventionelle und alternative Antriebe gegeneinander ausspielen, wenn sie es mit dem Klimaschutz ernst meint.
  • Ein sofortiges Ende der Verhinderungsstrategien für synthetische Kraftstoffe durch das Bundesumweltministerium.
  • Die Abkehr vom Ansatz unrealistischer Einsparungspotenziale zugunsten einer bestimmten Technologie.
  • Die konsequente Ausrichtung von Planungen und Konzepten an den tatsächlichen Emissionen.
  • Das Ende der steuerfinanzierten Kaufprämien für Elektroautos.
  • Lokale und regionale Pläne eines totalen Fahrverbots für nicht-elektrische Autos müssen fallengelassen werden.

Der AvD sieht die Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) in der Pflicht, umgehend tätig zu werden und sich dafür einzusetzen, dass die EU ihre bis dato einseitige Politik zugunsten der Elektromobilität überprüft und ändert. Wenn es Deutschland und die EU mit dem Klimaschutz ernst meinen, ist es höchste Zeit, den Begriff „Technologieoffenheit“ nicht nur aus Gründen der Political Correctness hin und wieder zu nutzen, sondern ernsthaft umzusetzen und in allen Plänen für künftige Mobilität nachhaltig zu verankern. Nur die flächendeckende Einführung synthetischer und biologischer Kraftstoffe wird zeitnah eine tatsächliche CO2-Reduktion ermöglichen. Denn die sind mit allen der derzeit weltweit 1,4 Milliarden im Einsatz befindlichen Fahrzeuge nutzbar. Die Verdammung des Verbrennungsmotors und alleinige Förderung rein elektrischer Fahrzeuge bremst den Wandel erheblich ab, da das Einsparpotenzial ausschließlich auf Neuwagen begrenzt wird.

AvD Generalsekretär Lutz Linden: „Es wäre ein Skandal, wenn der Gesetzgeber verfügt, dass `ungünstige´ Berechnungen nicht durchgeführt und als Grundlage für Entscheidungen nicht berücksichtigt werden. Damit schössen wir uns ein ideologisches Eigentor, das weite Teile der arbeitenden Bevölkerung unseres Landes auszubaden hätten und das auch den Wohlstand unserer Gesellschaft belastet. Diese Halsstarrigkeit wäre auch für den Klimaschutz dauerhaft schädlich. Aus diesem Grund gehören auch die überzogenen Kaufprämien für neue E-Autos sofort abgeschafft.“

Derzeit bezuschusst der deutsche Staat den Kauf eines Neufahrzeugs mit elektrischen Antrieb (rein batterieelektrisch, elektrisch mit Brennstoffzelle bzw. als Plug-in-Hybrid mit Diesel- oder Benzinmotor) in erheblichem Umfang. Hinzu kommt die Halbierung der sogenannten „Dienstwagensteuer“. In Modellrechnungen hat der AvD ermittelt, dass die so erzielbaren Kostenvorteile sich über die Auto-Lebensdauer auf bis zu 35.000 Euro summieren können. Vor diesem Hintergrund wundern die Zuwächse bei den Neuzulassungen für Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb wenig, zumal dieser sehr stark von gewerblichen Nachfragern getrieben ist. Allerdings ist das für die Erreichung der selbst gesetzten deutschen Klimaziele keine gute Nachricht. Und den Weg zur Klimaneutralität befährt Deutschland weiter in Gegenrichtung.