Archiv der Kategorie: AllzeitguteFahrt

15-Jährige auf dem Moped

mid Groß-Gerau 07.07.2021- Mussten Jugendliche, die sich aufs Moped schwingen wollten, bislang mindestens 16 Jahre alt sein, erlaubt der Gesetzgeber nun auch 15-Jährigen das motorisierte Zweirad-Vergnügen. Denn Ende Mai machte der Bundesrat mit seiner Zustimmung zu einer Gesetzesänderung den Weg frei für eine bundeseinheitliche Regelung.

Die neue Gesetzesvorgabe, die demnächst in Kraft treten soll, hat zum Ziel, insbesondere jungen Menschen in strukturschwachen Regionen zu mehr Mobilität zu verhelfen. Auch heute, da immer mehr Jugendliche immer mehr Zeit im Internet beziehungsweise in sozialen Medien verbringen, brauchen sie dennoch die Möglichkeit, ohne großen Aufwand von A nach B zu gelangen. Sei es, um zur Schule oder zum Ausbildungsplatz zu kommen, sei es, um sportlichen Aktivitäten nachzugehen, sei es, um sich mit Freunden zu treffen.

In dieser Hinsicht haben es junge Menschen in städtischen Regionen leichter als ihre Altersgenossen, die in ländlicheren Gegenden leben. Denn letztere sind meist auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, die in der Regel zeitlich deutlich weniger eng getaktet sind als in der Stadt. Und in strukturschwachen Regionen können die jungen Menschen sogar darauf angewiesen sein, dass sie von Erwachsenen zu Bushaltepunkten gefahren werden, weil diese sich nicht um die nächste Ecke befinden. Nach dem neuen Gesetz können Jugendliche künftig in allen Bundesländern schon mit 15 einen Führerschein der Klasse AM erwerben und damit bis zu ihrem 16. Geburtstag im Inland überall herumfahren. Wohlgemerkt im Inland! Denn Touren ins Ausland sind mit dem neuen Führerschein mit der geänderten Schlüsselziffer 195 nicht gestattet. Dafür muss weiterhin erst die Vollendung des 16. Lebensjahres abgewartet werden. Noch ist das neue Gesetz nicht in Kraft getreten. Dies soll allerdings „zeitnah“ geschehen. mid/wal

109. Geburtstag des S.H.A.C.

Am 24. Februar 1912 fanden sich automobil- und technikbegeisterte Herren der Kieler Gesellschaft und der umliegenden Gutsbezirke im Hotel Germania in Kiel zusammen, um den Schleswig-Holsteinischen Automobil-Club zu gründen. Bereits im März d.J. wurde auf der ersten Mitgliederversammlung Freiherr von Weber-Rosenkrantz zum ersten Präsidenten des S.H.A.C. gewählt. Weitere Mitglieder des ersten Präsidiums waren: Konteradmiral von Lans, Direktor Claassen, Bankier Ahlmann und Dr. Jess. Das Protektorat übernahm Seine Königliche Hoheit Prinz Heinrich von Preußen. Damals gab es in Schleswig-Holstein 896 Automobile, heute gibt es rund 1,70 Millionen Automobile in Schleswig-Holstein. Das sind rund 1888 mal so viele wie in 1912.
Heute hat der S.H.A.C. fast 230 Mitglieder aus allen gesellschaftlichen Bereichen und in unterschiedlichen Altersklassen, einige wenige fahren mit der aktuellen Clubplakette an Ihrem Automobil durch Schleswig-Holstein, Deutschland und Europa. Der Nachwuchs wird u.a. mit der S.H.A.C.-Seifenkiste an den sportlich fairen Wettkampf mit Fahrzeugen aller Art herangeführt.

Herzlichen Glückwunsch zum 109. Geburtstag!

Das alte S.H.A.C.-Signet als Emailplakette montiert auf einem Lüftungsgitter.
Die bislang in ihren Läufen unbesiegte S.H.A.C.-Seifenkiste mit dem aktuellen S.H.A.C.-Signet als Aufkleber!

S.H.A.C.-Gymkhana vom 16.08.2020

Vielen Dank an das Autohaus Paustian für die Zurverfügungstellung des Einsatzfahrzeuges für das diesjährige S.H.A.C.-Gymkhana-Turnier.

Leider konnten wir gegen das brillante Strand-Wetter nicht bestehen, daher war die Beteiligung in Summe eher mäßig.

Wie auch immer, wer da war hatte seinen Spass und natürlich gab es auch einen Gewinner…

Impressionen sehen Sie in der öffentlichen Bildergalerie.

Schluss mit den Fahrverboten

Frankfurt, 22.04.2020

  • Kiel, Würzburg, Stuttgart:
    Kein „Corona-Effekt“ bei Schadstoffmessungen!
  • Erhöhte Schadstoffwerte trotz deutlich reduziertem Verkehrsaufkommen!
  • Messungen beweisen: Es liegt nicht am Autoverkehr!

Die Schadstoffmessungen in immer mehr deutschen Städten bringen es an den Tag: Obwohl die Corona-Pandemie bundesweit zu einem immensen Rückgang der Verkehrsdichte auf den Straßen geführt hat, zeigen die stationären Einrichtungen zur Schadstoffmessung keine Effekte auf die Luftqualität. Messstationen unter anderem in Kiel, Würzburg, Mainz, Wiesbaden und Stuttgart zeigen eindeutige Ergebnisse. Die Theorie, der motorisierte Straßenverkehr sei Hauptursache für die Schadstoffbelastung der Luft in den Städten ist damit widerlegt. Fahrverbote zur Luftreinhaltung sind unwirksam.

Wie eine Auswertung der Landesanstalt für Umwelt des Landes Baden-Württemberg zeigt, hat die bekannte Messstation am Stuttgarter Neckartor in der Woche unmittelbar nach dem Corona-Shutdown höhere Werte gemessen als in der Vorwoche – obwohl das Verkehrsaufkommen massiv zurückgegangen war. Dass es sich dabei nicht um eine Momentaufnahme handelt, wird auch deutlich, wenn der monatliche Durchschnittswert betrachtet wird: Dieser fällt für den März höher aus, als für den Vormonat Februar. Zur Erinnerung: Seit dem 13. März sind in nahezu allen Bundesländern die Bildungseinrichtungen geschlossen und zahlreiche Unternehmen haben ihre Mitarbeiter ins Homeoffice oder in Kurzarbeit geschickt. Für Stuttgart beziffern die Behörden den sich daraus ergebenden Rückgang des Verkehrsaufkommens auf immerhin rund 40 Prozent. Auch der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) verzeichnet seit Mitte März einen Rückgang des wochentäglichen Pkw-Verkehrs von 40 Prozent, für die Wochenenden sogar von 70 Prozent. Es ist davon auszugehen, dass die Werte für das bevölkerungsreichste Bundesland auch auf alle anderen Bundesländer übertragbar sind.

Dass die Ergebnisse der Messstation am Neckartor auf einen technischen Fehler der Anlage zurückzuführen sind, erscheint indes unwahrscheinlich. Denn vergleichbare Messeinrichtungen in Kiel, Mainz, Wiesbaden und Würzburg produzieren analoge Ergebnisse. Mittlerweile hat das städtische Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart eingeräumt, dass nicht allein der Straßenverkehr die Luftqualität beeinflusst, sondern auch Luftaustausch, natürliche chemische Prozesse sowie Schadstofftransporte durch die Luft teils über größere Entfernungen. Da die Messwerte nicht auf die signifikante Absenkung des Einflussfaktors „Straßenverkehr“ reagieren, ist klar, dass in erster Linie die übrigen Faktoren relevant sind und die bislang getroffenen Maßnahmen niemals einen Beitrag zur Luftverbesserung werden liefern können. Geht es den Verantwortlichen für die Fahrverbote tatsächlich um die Verbesserung der Luftgüte, sind diese nun in der Pflicht, Maßnahmen zu entwickeln, die gegen die eigentlichen Ursachen wirksam sind.

Vor dem Hintergrund dieser Faktenlage fordert der Automobilclub von Deutschland (AvD) die umgehende Aufhebung aller Fahrverbote und Zufahrtsbeschränkungen in deutschen Städten, die zum Zwecke der Luftreinhaltung erlassen worden waren. „Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Die erlassenen Fahrverbote zur Luftverbesserung sind reine Ideologie-Politik, um das eigene Wähler-Klientel zu bedienen“, sagt AvD Generalsekretär Lutz Leif Linden. „Die angebliche Wirkung bleiben sie jedoch schuldig. Die einzigen Effekte sind das Schaffen einer schlechten Stimmung gegen das Auto sowie eine Verunsicherung der Menschen in und um die Ballungsräume zulasten einer Schlüsselbranche unserer Volkswirtschaft.“

Termine 2020

Sehr geehrte Mitglieder, Freunde und Gäste,

durch die z.Z. geltenden Bestimmungen der Bundes- bzw. der Landesregierung in S-H ist die Planung bzw. Durchführung von Veranstaltungen bis Ende August unklar – möglicherweise – sogar unmöglich.

Sobald genaue Rahmenbedingungen für S-H bekannt sind, werden wir diese prüfen und dann mögliche Änderungen/Absagen/Verschiebungen schnellstmöglich bekanntgeben.

Für Rückfragen steht Ihnen die Geschäftsstelle telefonisch unter (0431) 23351 oder per Email info@shac-kiel.de zur Verfügung.