Archiv der Kategorie: StetsimDienstederKraftfahrt

Online-Bestellung Eintrittskarten Le Mans 66

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Tickets Weltpremiere Spielfim Le Mans 66 am 14.11.2019
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Ticket

Ticket pro Person 16,00 €
nur Vorverkauf incl. Post-Versand

Die Karten sind nur im Vorverkauf erhältlich, geben Sie bitte Ihre Adressdaten an und überweisen Sie den Betrag auf folgendes Konto:

Förde Spk DE41 2105 0170 0092 0368 05
Stichwort Le Mans

Nach Zahlungseingang erhalten Sie Ihre Karte / Karten per Post.

Im Ticketpreis enthaltene Leistungen:
Filmvorführung im Studio Filmtheater,Wilhelminenstr. 10, 24103 Kiel am 14.11.2019 (Weltpremiere) ab 19:00 Uhr S.H.A.C – Empfang (Snacks u. Getränke enthalten), Film ab 20:30 Uhr

Die Bestellung erfolgt durch klicken des nachfolgenden Knopfes.

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Weltpremiere Le Mans 66 am 14.11. 2019

Das Studio Filmtheater, Kiel und der Schleswig-Holsteinische Automobil-Club (S.H.A.C) präsentieren Ihnen den Spielfilm Le Mans 66 – gegen jede Chance am Tag der deutschen Weltpremiere im Studio Filmtheater ab 20:30 Uhr!

Ihre Eintrittskarten können Sie ab September online bestellen.

Sportfahrt zur Rapsblüte

Sportfahrt zur Rapsblüte Bild W.-R. Knoop

In der geschützten Bildergalerie finden Sie Bilder von Herrn Wolf-Rüdiger Knoop. Das PW sollten Sie kennen, wenn nicht, rufen Sie bitte in der Geschäftsstelle an.

PW: <Verein> (vier Buchstaben in Versalien) und die aktuelle <Jahreszahl> (vierstellig) ohne Leerzeichen.

Liberalisierung des § 21 STVZO

Vollgutachten und Einzelabnahme – Liberalisierung des § 21 STVZO

Der Bundesrat hat mit seinem Beschluss am 15. Februar 2019 die Liberalisierung des §21 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (STVZO) beschlossen. Damit ist der Weg frei, dass zukünftig alle in Deutschland zugelassenen Prüforganisationen ein Vollgutachten und Einzelabnahmen vornehmen können.

Bis jetzt war das Begutachtungen nach §21 in den westlichen Bundesländern ausschließlich dem TÜV vorbehalten. In den neuen Bundesländern, was für ein antiquierter Begriff nach fast 30 Jahren, war nur die DEKRA für diese Arten von Prüfungen zugelassen. Das Monopol dieser beiden Prüforganisationen ist damit beendet.

Gültig wird die liberalisierte Regelung erst mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt.

Was beinhaltet der §21 STVZO

Im § 21 der StVZO ist die Betriebserlaubnis für Einzelfahrzeuge geregelt. Dieses sogenannte Vollgutachten kommt zur Anwendung, wenn es für ein Fahrzeug keine Papiere mehr gibt, so etwa beim Neuaufbau. Ein weiterer Fall ist die Begutachtung von Importfahrzeugen für die keine EG-Übereinstimmungsbescheinigung vorliegt, zum Beispiel von Importfahrzeugen aus den USA. Grund ist, dass es nicht nach den in Europa einheitlich geltenden Voraussetzungen genehmigt und geprüft ist. Beispiels die Beleuchtungs- und Signalanlage, Nebelschlußleuchte, Warnblinkanlage, die in den USA anderen Gesetzen unterliegen.

Relevant auch für An- oder Umbauten

Ein großer Anteil der Gutachten betrifft Teile, die für den vorgesehenen Anbau an ein bestimmtes Fahrzeug nicht genehmigt sind wie Zubehör zum Tuning. Diese Teile müssen vom Begutachter der Prüforganisation auf die Eignung geprüft werden. Dazu gehören Berichte über die Festigkeit des Materials und/oder Berichte über die Materialeigenschaften. Wenn etwa aus einer Limousine durch einen Umbau ein Cabrio wird, so entsteht rein technisch für die Zulassung ein neues Kraftfahrzeug. Ein anderes Beispiel ist der Umbau eines Volkswagen T3 mit einem Audi V8-Motor, Automatikgetriebe, Fahrwerksumrüstung und geeigneten Bremsen.

Das Gutachten muss die Verkehrstüchtigkeit und den Ausschluss von Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer bestätigen.

WHO: 40µg-Wert für NO2 als Grenzwert ungeeignet!

AvD kritisiert EU-Kommissar Vella

  • Keine Verkürzungen der Wahrheit
  • Politik muss Rückgrat haben erkannte Fehler zu korrigieren
  • WHO: 40µg-Wert für NO2 als Grenzwert ungeeignet

24.01.19. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) zeigt sich durch die heute veröffentlichten Äußerungen von EU-Umweltkommissar Karmenu Vella irritiert und weist diese als unzulässig verkürzt sowie vorsätzlich verfälscht zurück. Vella hatte die in Deutschland aufkommende Diskussion um die von der EU vorgegebenen Grenzwerte für Stickstoffwerte in der Luft mit dem Hinweis kommentiert, dass der Grenzwert schon allein deshalb korrekt sein, weil dieser von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ermittelt worden sei.

Der AvD weist diese Darstellung als falsch, weil unzulässig verkürzt zurück. Richtig ist vielmehr, dass die EU im Jahr 1993 die WHO dazu gedrängt hat, einen neuen, schärferen Grenzwert für den Anteil von Stickstoffen an der Luft zu ermitteln. Dabei wurden auch Einwände der WHO-Experten ignoriert, dass dieses Ansinnen aufgrund der widersprüchlichen Datenlage nahezu unmöglich sei. Da die aber auf ihrem Auftrag insistierte, griff die Expertengruppe der WHO auf neun ältere Studien zurück, die den Zusammenhang von Atemwegserkrankungen bei Kindern und dem Vorhandensein eines Gasherds in der Wohnung untersuchte, und werteten deren Daten im Rahmen einer Metaanalyse aus. Der sich daraus ergebende Bericht der WHO-Gutachter ist im Wortlaut nahezu identisch mit einem fünf Jahre älteren Bericht der US-Umweltbehörde, die keine Dosis-Wirkungs-Beziehung für NOx feststellen konnte. Um der EU dennoch einen Wert übermitteln zu können, hat die WHO einen Grenzwert geschätzt und dafür mangels brauchbarer Daten zugrunde gelegt, dass sich die NO2-Konzentration in der Luft von Haushalten mit Gasherd im jährlichen Mittel um 40 µg pro Kubikmeter erhöht. Diesen Wert übermittelte die WHO als Vorschlag für einen Richtwert an die EU.

WHO: Richtwert als Grenzwert ungeeignet

Als die WHO im Jahr 2000 den NO2-Richtwert von 40 µg pro Kubikmeter Luft in ihren Leitlinien zur Luftqualität in Europa veröffentlichte, hat sie ausdrücklich vor der Gleichsetzung von Richtwert und Grenzwert gewarnt. Als Richtwert definiert die WHO eine mittlere persönliche Belastung unterhalb der keine gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten sind.

Politik muss der Aufrichtigkeit verpflichtet sein

Der AvD fordert daher EU-Kommissar Vella auf, die Bürgerinnen und Bürger nicht weiter mit verfälschten Darstellungen vorsätzlich unwahr zu informieren und darüber hinaus zur Kenntnis zu nehmen, dass auch Experten in anderen Ländern den NO2-Grenzwert der EU in Zweifel ziehen. So hat die US-Umweltbehörde erst im April 2018 nochmals bekräftigt, dass unterhalb eines Jahresmittelwerts von 100 µg NO2 keine Hinweise auf gesundheitliche Schäden existieren. Und eine Expertengruppe des britischen Gesundheitsministeriums war sich ihrem im August 2018 veröffentlichten Bericht noch nicht einmal sicher, ob NO2 überhaupt Auswirkungen auf die Sterblichkeit hat. Die Politik in Berlin wie auch in Brüssel ist gut beraten, die Bedenken der internationalen Fachleute sowie die jetzt veröffentlichte Erklärung von mehr als 100 Lungen- und Atemwegsmedizinern nicht länger zu ignorieren und den einst festgelegten Grenzwert eingehend auf seine wissenschaftliche Fundiertheit zu prüfen. Wer nicht den Populisten und Extremisten das Feld bereiten will, der muss den Mut aufbringen, Fehler aufrichtig einzugestehen und gegebenenfalls zu korrigieren.