Archiv der Kategorie: StetsimDienstederKraftfahrt

Kostenloser Lichttest 2021

Liebe Mitglieder, Freunde und Gäste des Schleswig-Holsteinischen Automobil-Clubs,

werden Sie Teil des Lichtest 2021. Lassen Sie Ihr(e) Automobil(e) im Oktober in den Betrieben der KFZ-Innungen in Schleswig-Holstein und Hamburg kostenlos überprüfen. Mit Ihrer Teilnahme verbessern Sie die immer noch dramatisch hohe Fehlerquote bei der Fahrzeugbeleuchtung von rund einem Drittel der überprüften Fahrzeuge.

 

15-Jährige auf dem Moped

mid Groß-Gerau 07.07.2021- Mussten Jugendliche, die sich aufs Moped schwingen wollten, bislang mindestens 16 Jahre alt sein, erlaubt der Gesetzgeber nun auch 15-Jährigen das motorisierte Zweirad-Vergnügen. Denn Ende Mai machte der Bundesrat mit seiner Zustimmung zu einer Gesetzesänderung den Weg frei für eine bundeseinheitliche Regelung.

Die neue Gesetzesvorgabe, die demnächst in Kraft treten soll, hat zum Ziel, insbesondere jungen Menschen in strukturschwachen Regionen zu mehr Mobilität zu verhelfen. Auch heute, da immer mehr Jugendliche immer mehr Zeit im Internet beziehungsweise in sozialen Medien verbringen, brauchen sie dennoch die Möglichkeit, ohne großen Aufwand von A nach B zu gelangen. Sei es, um zur Schule oder zum Ausbildungsplatz zu kommen, sei es, um sportlichen Aktivitäten nachzugehen, sei es, um sich mit Freunden zu treffen.

In dieser Hinsicht haben es junge Menschen in städtischen Regionen leichter als ihre Altersgenossen, die in ländlicheren Gegenden leben. Denn letztere sind meist auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, die in der Regel zeitlich deutlich weniger eng getaktet sind als in der Stadt. Und in strukturschwachen Regionen können die jungen Menschen sogar darauf angewiesen sein, dass sie von Erwachsenen zu Bushaltepunkten gefahren werden, weil diese sich nicht um die nächste Ecke befinden. Nach dem neuen Gesetz können Jugendliche künftig in allen Bundesländern schon mit 15 einen Führerschein der Klasse AM erwerben und damit bis zu ihrem 16. Geburtstag im Inland überall herumfahren. Wohlgemerkt im Inland! Denn Touren ins Ausland sind mit dem neuen Führerschein mit der geänderten Schlüsselziffer 195 nicht gestattet. Dafür muss weiterhin erst die Vollendung des 16. Lebensjahres abgewartet werden. Noch ist das neue Gesetz nicht in Kraft getreten. Dies soll allerdings „zeitnah“ geschehen. mid/wal

Rotary-Orden für S.H.A.C.-Präsidentin Sabine Romann

25. Juni 2021 D. Thomanek, M. Bremer.

Anlässlich des rotarischen Ämterwechsels am 24. Juni 2021 wurde die S.H.A.C.-Präsidentin Sabine Romann vom Rotary Club Düsternbrook mit dem „Paul Harris Fellow“-Orden für ihr großes Engagement für den Weihnachtsmarkt rund um die Pauluskirche geehrt.

Der scheidende RC Düsternbrook Präsident Graumann lobte, dass sie „als Soroptimistin selbstlos und aufopferungsbereit alle Serviceclubs Kiels in der Weihnachtsmarkt-gruppe an einen Tisch bringt und dies unaufgeregt und außerordentlich effizient“. Sabine Romann kümmert sich nicht nur viele Monate, wenn noch niemand an Weihnachten denkt, um ein gemeinsames soziales Projekt, professionell plant sie bis ins Detail die Standvergabe, den Aufbau, was verkauft wird, etc. Und wenn mal der Strom ausfällt oder es unerwartet schneit: Sabine hilft und weiß Rat. „Sabine Romann ist ein Vorbild für das Ehrenamt.“

Sabine Romann nahm freudig die Auszeichnung an und freute sich, „dass gerade einer der Männerclubs, denen man das gar nicht zutraut, einen Blick auf die viele Arbeit hat und dafür Anerkennung zollt, das freut mich sehr und erfüllt mich mit Stolz.“

Am 8. Juli 2021 wird ihr der Orden im ersten Präsenzmeeting des RC Düsternbrook persönlich angesteckt und die Ehrenurkunde übergeben.

Rotary International hat für besondere Verdienste von Rotariern und Nichtrotariern die Auszeichnung “Paul Harris Fellow” geschaffen. Neben Mutter Theresa gehören zu den prominenten Empfängern der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter, der ehemalige russische Präsident Boris Jelzin, der Astronaut James Lovell, Neil Armstrong, König Baudouin, Prinz Bernhard der Niederlande, der Arktisforscher Richard Byrd, Winston Churchill, Max Cointreau, der Frz. Premier Michel Debré, Walt Disney, UNO-Generalsekretär Javier Perez de Cuellar und – nicht zuletzt – der „Vater“ des Polio-Impfstoffs, Jonas Salk.

2002 hatte Elke Brendel, Ehefrau eines Rotariers  den Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen. Sie erhielt als erste Frau vom RC Düsternbrook 2006 für ihre einmalige Idee ebenfalls den Paul Harris Fellow. Seit 2012 ist die Event-Managerin Sabine Romann dafür verantwortlich. Der nichtkommerzielle Weihnachtsmarkt rund um die Pauluskirche ist eine in Deutschland einzigartige Aktion, an dem sich sämtliche Serviceclubs Kiels und mehrere Vereine beteiligen. Gemeinsam wurden für soziale Projekte mehr als 270.000 Euro (2002-2020) gespendet werden.

Wir sind sehr stolz, Sabine Romann als Präsidentin des S.H.A.C. zu haben. Sie ist wirklich ein herausragendes Beispiel, wie man sich ehrenamtlich engagieren kann.

Rechenfehler bei E-Autos – AvD fordert Konsequenzen

  • Experten: CO2-Emissionen von E-Autos falsch berechnet
  • E-Autos doppelt so klimaschädlich wie von Politik angenommen
  • Gesetzgeber will keine ungünstigen Berechnungen

AvD/FFM/23.06.2021. In einem Brief an die EU-Kommission weisen 171 Wissenschaftler, Ingenieure und Antriebs-Experten auf die Ansetzung falsch berechneter Werte für die Emissionen von Elektroautos hin. Sie haben in den bislang verwendeten Modellrechnungen erhebliche methodische Fehler entdeckt. Bei einer korrekten Anwendung der Gesetze der Integrations- und Differentialrechnung wären die Ergebnisse für die E-Mobilität doppelt so schlecht ausgefallen wie bislang von der EU für die definierte Strategie und Regulierung angesetzt. Damit unterscheidet sich die Kernaussage dieser „Peer Review“ grundlegend von den Studien der mitunter interessengeleiteten Verbände und Organisationen.

Vor diesem Hintergrund fordert der Automobilclub von Deutschland (AvD) eine grundlegende Neubewertung der Elektromobilität und eine grundlegende Überarbeitung der Pläne zur Mobilitätswende.

Konkret fordert Deutschlands traditionsreichster Automobilclub:

  • Das Ende der Priorisierung der Elektromobilität.
  • Strikte Technologieoffenheit: Die Politik darf nicht länger ideologiegetrieben, konventionelle und alternative Antriebe gegeneinander ausspielen, wenn sie es mit dem Klimaschutz ernst meint.
  • Ein sofortiges Ende der Verhinderungsstrategien für synthetische Kraftstoffe durch das Bundesumweltministerium.
  • Die Abkehr vom Ansatz unrealistischer Einsparungspotenziale zugunsten einer bestimmten Technologie.
  • Die konsequente Ausrichtung von Planungen und Konzepten an den tatsächlichen Emissionen.
  • Das Ende der steuerfinanzierten Kaufprämien für Elektroautos.
  • Lokale und regionale Pläne eines totalen Fahrverbots für nicht-elektrische Autos müssen fallengelassen werden.

Der AvD sieht die Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) in der Pflicht, umgehend tätig zu werden und sich dafür einzusetzen, dass die EU ihre bis dato einseitige Politik zugunsten der Elektromobilität überprüft und ändert. Wenn es Deutschland und die EU mit dem Klimaschutz ernst meinen, ist es höchste Zeit, den Begriff „Technologieoffenheit“ nicht nur aus Gründen der Political Correctness hin und wieder zu nutzen, sondern ernsthaft umzusetzen und in allen Plänen für künftige Mobilität nachhaltig zu verankern. Nur die flächendeckende Einführung synthetischer und biologischer Kraftstoffe wird zeitnah eine tatsächliche CO2-Reduktion ermöglichen. Denn die sind mit allen der derzeit weltweit 1,4 Milliarden im Einsatz befindlichen Fahrzeuge nutzbar. Die Verdammung des Verbrennungsmotors und alleinige Förderung rein elektrischer Fahrzeuge bremst den Wandel erheblich ab, da das Einsparpotenzial ausschließlich auf Neuwagen begrenzt wird.

AvD Generalsekretär Lutz Linden: „Es wäre ein Skandal, wenn der Gesetzgeber verfügt, dass `ungünstige´ Berechnungen nicht durchgeführt und als Grundlage für Entscheidungen nicht berücksichtigt werden. Damit schössen wir uns ein ideologisches Eigentor, das weite Teile der arbeitenden Bevölkerung unseres Landes auszubaden hätten und das auch den Wohlstand unserer Gesellschaft belastet. Diese Halsstarrigkeit wäre auch für den Klimaschutz dauerhaft schädlich. Aus diesem Grund gehören auch die überzogenen Kaufprämien für neue E-Autos sofort abgeschafft.“

Derzeit bezuschusst der deutsche Staat den Kauf eines Neufahrzeugs mit elektrischen Antrieb (rein batterieelektrisch, elektrisch mit Brennstoffzelle bzw. als Plug-in-Hybrid mit Diesel- oder Benzinmotor) in erheblichem Umfang. Hinzu kommt die Halbierung der sogenannten „Dienstwagensteuer“. In Modellrechnungen hat der AvD ermittelt, dass die so erzielbaren Kostenvorteile sich über die Auto-Lebensdauer auf bis zu 35.000 Euro summieren können. Vor diesem Hintergrund wundern die Zuwächse bei den Neuzulassungen für Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb wenig, zumal dieser sehr stark von gewerblichen Nachfragern getrieben ist. Allerdings ist das für die Erreichung der selbst gesetzten deutschen Klimaziele keine gute Nachricht. Und den Weg zur Klimaneutralität befährt Deutschland weiter in Gegenrichtung.

Fahrbericht Porsche Boxster 718 GTS 4.0

Dieser Tage feiert sich der „Retter der Porsche AG“ mit einem Sondermodel zu seinem 25. Geburtstag. 

Grund genug dem aktuellen Modell nach vielen Jahren mal wieder eine Chance zu geben, sich als Sportwagen zu empfehlen. Über Farben, Optionen, Felgen und die Innenausstattung lässt sich trefflich anderer Meinung sein, aber der freisaugende 4.0-Liter-Sechs-Zylinder-Boxermotor mit 400 PS und 420 Nm kombiniert mit dem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ist des Pudelskern. 

Unser Testwagen hatte genau diese Konfiguration an Bord, plus eine Menge an Optionen, die ein Sportwagen nicht wirklich braucht, aber jeder wie er mag.

Die Geräuschkulisse erinnert schon beim Start etwas an einen GT3, die Kupplung ist hervorragend dosier bar und setzt den Boxster elegant und ohne ruckeln auch langsam in fahrt. 

Auch die folgenden Schaltwechsel sind bereits bei kaltem Triebwerk mühlelos und auf den Punkt.

Nach dem Anwärmen im Stau dienen die ersten freien Kilometer auf der Landstraße dazu, die Wirkungsweise der kleinen Helferlein auszuprobieren. Der kleine Drehknopf am Lenkrad ist quasi die Vorwahltaste für genussvolles breites Grinsen des Piloten… 

Man könnte den Porsche Boxster 718 GTS 4.0 auch jeden Tag schön ins Büro fahren, aber dieser Boxster verdient das Prädikat „Sportwagen“ und sollte auf der Landstraße ausreichend Auslauf erhalten. Die messerscharfe Lenkung erlaubt die exakte Positionierung des Boxster’s auf der Straße, vor der Kurve, in der Kurve und beim herausbeschleunigen aus der Kurve… mehr braucht es nicht und wenn man möchte auch noch offen… und im Sport-Plus-Modus gibt der Boxster sogar passend zum Gangwechsel Zwischengas…

In seinem Preissegment und in seiner Machart gibt es keine wirkliche Alternative! In etwa vergleichbare Performance u. Fahrdynamik kostet bei Porsche gleich das doppelte, aber die Mischung aus Mittelmotor, Schaltgetriebe und dem freisaugendem 4.0-Liter-Boxer ist wunderbar, ein wahrer Sportwagen!

Fazit sofort kaufen, je einfacher je besser, Spaß haben und gut pflegen…

Musthave: 4.0-Liter-Boxer, die Sportsitze mit Memory u. Sitzheizung, das Schaltgetriebe, das PASM-Sportfahrwerk, normale Michelin- oder Pirelli-Reifen und vielleicht noch die Mobiltelefon-Ladeschale… mehr braucht man nicht wirklich…  den ganzen Online-Firlefanz braucht man beim sportlichen Fahren eh nicht… 

Porsche Boxster 718 GTS 4.0 (Foto Hersteller)
Porsche Boxster 718 GTS 4.0 (Foto Hersteller)
Porsche Boxster 718 GTS 4.0 (Foto Hersteller)

Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2021: Verlegung auf Oktober 2021

19.02.2021 Pressemeldung, BMW Tradition

Die Veranstalter des Concorso d’Eleganza Villa d’Este, das Grand Hotel Villa D´Este und die BMW Group Classic, haben gemeinsam entschieden, die zunächst für Ende Mai 2021 geplante Veranstaltung auf den 1. bis 3. Oktober 2021 zu verschieben.